Mitglied inaktiv
Unser Großer 4,7 J. (Bruder 4 Mon) kann sich lt. Erz. im KiGa selten auf eine eigene Arbeit (Montessori) im Gruppenraum konzentrieren, stört, will immer das machen, was ein anderer gerade hat. In der Bauecke dagegen (extra Raum, max. 4 Ki.) spielt er ausdauernd. Die Erz. meinen, es klappt nur dann gut, wenn er etwas abgeschottet von der Gruppe spielt (dann auch mal mit Freund). Auch zu Hause beobachte ich, dass er allein gut spielt. Sind andere (neue!) Kinder zu Besuch, gibt es schnell mal Probleme. Er will gern bestimmen, kann Stimmungen und Erwartungen anderer nicht einschätzen, meist greife ich dann ein, Regeln aufstellen, Ablenken.... Er geht aber offen auf Kinder (und Erwachsene) zu, spricht sie an, lädt ein etc. Nur das soziale Miteinander beim Spielen klappt noch nicht. Ist das noch normal? Zudem ist er in letzter Zeit in best. Sit. sehr unruhig, z.B. ruhig sitzen beim Essen oder Spiel. Ich ermahne dann. Er hört, turnt aber nach 2 Min. wieder auf dem Stuhl herum. Susanna
Liebe Susanna, in gewisser Weise zeigt Ihr Sohn mit dem, was Sie schildern, durchaus noch ein Normalverhalten. Das heißt nicht, dass es andere Kinder gibt, die schon ein besseres Sozialverhalten in diesem Alter zeigen. Vielleicht spielt im Moment die Konfrontation mit einem kleinen Bruder eine ungünstige Rolle. Das aber müsste sich in nächster Zeit ändern. Auf jeden Fall sind die Jahre 5 und 6 dafür wichtig, eben diese sozialen Regeln und das damit verbundene Gruppenkonzept zu erlernen und sich auch danach zu richten. Die hierzu erforderliche Selbstkontrolle der Affekthaftigkeit und die Akzeptanz der eigenen Gruppenposition sind jedoch stark abhängig vom bis dahin erworbene Selbstbewusstsein. In diesem Punkt könnte es Ihrem Sohn tatsächlich noch etwas mangeln (s. gezielter Suchlauf unter Selbstbewußtsein). Viele Grüße
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