carmen75
Lieber Dr.Posth, Jason geht seit seinem 3.Geb im Januar in den Kiga.Der gleiche in dem auch sein Bruder(gerade 5) ist.Von Anfang an hat er Probleme sich morgens von uns zu lösen.Sanfte Eingewöhnung war dort nicht möglich,habe mich dennoch durchgesetzt wenigstens die ersten Tage 1 std bei ihm zu bleiben und habe ihn dann nach einer weiteren std abgeholt.Die Gruppenleitung ist noch vom "alten Schlag",Kinder müssen viel still sitzen,REgeln werden streng eingehalten und es wird sehr auf "Benimm" geachtet.Jason kommt mit der Disziplin und Strenge nicht so zurecht.JEdenfalls quengelt er jeden morgen und will nicht in seine Gruppe.Nur indem die Erzieherin in festhält und ich gehe klappt es.Sobald ich raus bin ist er fröhlich,spielt.Er ist auch fröhlich und sagt,das er Spaß hatte,wenn ich ihn abhole.Er weint auch nicht richtig,sondern quengelt.Was meinen Sie? Sollte er die Gruppe wechseln?Oder eine Pause einlegen?Oder ist es nur ein Machtspiel?Danke
Stichwort: Trennung wie am besten? Hallo, die Mär vom Manchtspiel, das Kinder mit ihren Eltern bei der Ablösung treiben, stammt noch aus den Zeiten autoritärer Erziehung. Wie das Tyrannen-klischée ist diese Darstellungsweise schwer auszurotten. Kinder wollen in diesem Punkt keine Macht über ihre Elten haben, was nützte ihnen diese außer, dass sie auf ein paar Stunden attraktiven, gemeinsamens Spiels verzichten.. Nein, es ist schon Angst, was diese Kinder leitet, Trennungsangst und das Bedürfnis nach Schutz durch die Bezugsperson. Um diesen Schutz kämpfen sie aber im Sinne der Selbst-Bestimmungsmacht. Nur ein Erfolg hierbei kann erst einmal Schutz und Sicherheit bieten. Später ist es dann Aufgabe einer Erzieherin als Ersatz-Bezugsperson für beides zu sorgen.. Hat der Einsatz des Kindes keinen Erfolg, weil Erzieherin und/oder Mutter zu stark sind, gibt es auf und passt sich im besten Falle an. Es gibt auch Kinder, die brechen emotional zusammen und sind verzweifelt. Der erste Fall täuscht einen pädagogischen Erfolg vor, der zweite erzeugt genau das Gegenteil. Im ersten Fall kann man das Vorgehen noch gerade akzeptieren, wenn sich das Kind sehr schnell auf das Spiel- und Beziehungsangebot der Erzieherin einlässt und wenn es am Ende des Tages seine Mutter vergnügt und auch ein wenig stolz begrüßt. Im zweiten Fall muss man den Prozess unbedingt abbrechen, weil die Trauerreaktion sicher noch nicht ausreicht, um die aufgewühlte Seele zu beruhigen. Bleibende Trennungsangst mit allen Folgen wird entstehen. Nur die Mütter oder Väter spüren genau, was für ihr Kind gut ist. Die Erzieherinnen sind erfolgsgleitet durch ihren Beruf. Notfalls nimmt man sein Kind wieder mit nach Hause, unterbricht den Ki-ga einen Zeitlang oder wechselt sogar die Einrichtung. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 3,5 Jahre alt. Er ist seit 6 Monaten im Kindergarten. Vor Monaten gab es bereits eine Phase in der er andere Kinder bereits offensichtlich grundlos gehauen oder geschubst hat. Dann wurde es wieder besser und jetzt ist es wieder soweit, dass er die anderen Kinder angeht. Außerdem hat er überhaupt kei ...
Guten Tag Frau Henkes! Mein Sohn ist 4 Jahre und sein kleiner Bruder 15 Monate alt. Der Große geht seit letzter Woche wieder in der Kindergarten und mit dem Kleinen bin ich zu Hause. Wenn ich den Großen vom Kindergarten abhole, dann ist er noch dort in der Garderobe "wild" und überdreht und folgt gar nicht. Manchmal will die Erzieherin mit mir ...
Guten Tag Frau Henkes, seit diesem Monat wird meine 3jährige Tochter in den Kindergarten eingewöhnt. Bisher läuft es schon ganz ok. Sie geht gerne hin, hat allerdings dort, sobald ich weg bin, auch immer einen kleinen Einbruch und weint für ein paar Minuten ( laut den Erzieherinnen). Sie konnten sie aber meistens wieder ablenken. Einmal musste ...
Guten Tag liebe Frau Henkes, ich hatte vor einigen Wochen bereits in dieses Forum geschrieben, und zwar in Zusammenhang mit meiner Tochter (3,4 Jahre alt) , die sich seit der Eingewöhnung in den KiGa verändert hat. Sie hatte zu meinem Erstaunen plötzlich Angst vor Kindern. Meine Tochter geht jetzt genau einen Monat in den Kindergarten. Nun hab ...
Liebe Frau Henkes, unsere Tochter (knapp 3,5 Jahre alt) ist seit ca. 4 Wochen im Kindergarten. Sie fühlt sich dort sehr wohl, Eingewöhnung läuft prima. Zuvor war sie in einer Krippe. Was uns jedoch rätselhaft ist: Seit sie im KiGa ist hat sich ihre Sprache (Wortwahl, Satzbau, Aussprache) extrem verschlechtert. Sie war vorher sprachlich sehr wei ...
Guten Morgen, wir haben im Mai mit der Eingewöhnung meiner 2,5 Jährigen Tochter im Kindergarten gestartet die leider nach 4 Wochen wieder abgebrochen wurde. Sie ist ein sehr willensstarkes, gefühlsstarkes und sensibles Kind. Sie hat schon sehr früh laufen gelernt und ist mit dem Kopf auch schon weit voraus aber an ihrem Sozialverhalten scheiter ...
Guten Tag, mein Sohn ist drei Jahre und seit September startete er in den Kindergarten. Die Eingewöhnungsphase war schwer, er möchte in der frueh nicht in den Kindergarten, heute wars zum ersten mal anders und er ging lachend in den Kindergarten. Er ist windelfrei seit Anfang Juli und hat keine Pannen mehr zu Hause, geht sowohl aufs Toepchen als a ...
Sehr geehrte Frau Henkes, meine fast vierjährige Tochter ist seit zwei Wochen im Kindergarten (war vorher zwei Jahre in einer Kita mit nur wenigen Kindern). Sie tut sich allerdings sehr schwer, weint morgens oft beim abgeben. Nach dem Kindergarten weint sie oft sehr lange. Die Kinder werden dort zwar sehr liebevoll betreut, allerdings teilt sie ...
Guten Tag Frau Henkes, Meine Tochter ist 3 Jahre alt und geht seit 3 Wochen in den Kindergarten. Sie ist Integrationskind, da sie eine sehr undeutliche Aussprache hat, ihre Sprachentwicklung ist im allgemeinen aber sehr gut. Dass sie nicht verstanden wird, hat uns schon einige Wutanfälle beschert. Ob das etwas zur Sache tut, weiß ich nicht. Jed ...
Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner 6 jährigen Tochter. Seit ca. 3 Monaten hat sie Probleme sich morgens im Kindergarten von mir zu trennen. Anfangs war sie nur etwas schüchtern, hat noch ein paar Umarmungen extra benötigt und ist rein. Dann hat sie einige Male richtig geweint und gesagt sie möchte nicht von mir weg. Momentan ist es ein verha ...
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt