karo09
Hallo, Sohn 35 Mon, forumsgerecht erzogen. Familienbett, verkuschelt. Bis vor einem Jahr sehr zurückhaltend und schüchtern Jetzt ein absolut wildes, neugieriges und offenes Kind. Keine Scheu vor Fremden oder Neuen. Rennt gerne weg wenn wir unterwegs sind, vergisst mich völlig bis er fällt oder erschrickt, dann sucht er mich. Leider wenig LL da Vater sich kaum einsetzt und auch nicht greifbar ist (sehr schwammig, mal darf er was, dann wieder nicht, gar nicht einig mit meiner Haltung, leider oft Streit und Zwist). Sohn sehr schwieriges Temperament schäumt schnell über (Freude oder Wut) haut dann alles was er trifft auch Fremde Erwachsene oder Kinder. Ist oft sehr wütend (sieht man wie es brodelt). Wehren sich die anderen schrickt er nicht zurück sondern haut noch mehr. Muss sich jetzt immer konsequent entschuldigen( ei machen...pusten...), auch bei Fremden. Seitdem etwas besser. Schimpfworte ignoriere wird alles sehr langsam besser. Will nicht in Kiga, sagt er haut dann alle Kinder.Danke
Hallo, es hat den Anschein, als leide Ihr Sohn unter der schleppenden Loslösung. Das wirft ihn wieder auf die primäre Bindung zurück, aus der er sich herauslösen muss, um sein Selbst aufzubauen. Also benutzt er aggressive Methoden, weil ihm sonst die Entwicklungsaufgabe nur schwer gelingen kann. Dabei kommt ihm sein expansives Temperament zuhilfe, was sein Verhalten dann so gestaltet, wie es zum Vorschein kommt. Im Grunde haben wir hier die Situation einer erschwerten Loslösung. Die Uneinigkeit zwischen Ihnen und Ihrem Mann entgeht Ihrem Sohn natürlich nicht und verunsichert ihn. Man muss sich als Eltern nicht in allem einig sein, ein Kind lebt auch davon, dass es bei dem einen dieses darf und bei dem anderen jenes (bzw. umgekehrt eben auch nicht), aber die Grundlinie muss in etwa identisch sein, damit ein Kind sich darauf einstellen kann. Die Empathieentwicklung setzt jetzt ein, und er braucht die Lenkung seiner Eltern in Richtung auf ein Gewissen. Das machen Sie richtig und mich wundert nur, dass er seine kleinen Attacken nicht erst bei Ihnen ausprobiert. Er ist wohl tatsächlich etwas draufgängerisch. Das Ki-ga-problem sollten mit Aussicht auf positive Dinge in der Einrichtung mit ihm besprechen. Hier ist Überredung gefragt. Aber bleiben Sie am Anfang auf jeden Fall dabei im Sinne der sanften Ablösung. Vielleicht können Sie für die sanfte Ablösung auch Ihren Mann gewinnen. Das würde die Bindung zwischen beider verbessern und die Loslösung voran bringen. Viele Grüße
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