Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

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Hallo Dr. Posth, u.T. wird ab Sept. in den KiGa gehen.Leider wird bei uns keine sanfte Abl. toleriert,dies war der Grund warum ich solange gewartet habe,insbesondere weil u.T. sehr sehr defensiv und sensibel ist.Es wird auch erwartet dass man sein Kind dort weinend zurücklässt,man wird aber informiert sollte sich das Kind nicht innerhalb weniger Minuten beruhigen. Ich kenne meine T. und obwohl sie sich auf den KiGa freut werde ich oft Überzeugungsarbeit leisten müssen dass sie dort hin geht.M.T. will nämlich zwar zu anderen Kindern,ist es aber dann soweit hat sie "keine Lust",ich vermute dahinter steckt Unsicherheit ihrerseits.Waren wir dann dort sagt sie hinterher es hätte ihr gefallen und sie möchte wieder zu diesem oder jenem Kind.Wie soll ich mit eventuellen morgendlichen Tränen umgehen,kann ich sie auch mal weinend dort lassen?Wann sollte ich sie wieder mitnehmen oder gar nicht erst hinbringen?Selbstverständlich würde ich mein Kind nie schreiend zurücklassen. Vielen Dank J.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das ist sehr bedauerlich, dass die sanfte Ablösung bei früher Fremdbetreuung in der Einrichtung noch nicht akzeptiert wird. Nenne Sie den Erziherinnen einmal das Buch "Die Jüngsten in der Ki-ta, erschienen im Kohlhammer Verlag und herausgegeben von W. Weegmann und C. Kammerlander. Ich sehe das auch so, dass die Unlust vor der Begegnung mit den Kindern der noch bestehenden sozialen Unsicherheit geschuldet ist. Waren diese Begenungen dann erfolgreich, ist Ihre Tochter aber glücklich und stolz auf sich. Daher sollten Sie ihr diese Kontakte ermöglichen. Bleiben Sie am besten in unmittelbarer Nähe des Ki-ga und kehren sofort zurück, wenn sich Ihre Tochter nicht ganz schnell beruhigt. Sagen Sie Ihrer Tochter ganz klar, dass Sie draußen warten würden (auch wenn die Erzieherinnen dann wieder meckern). Viele Grüße


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