Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr. Dr. Posth, mein Mann ist ja wie ich letztens schrieb nun ausgezogen. Es geht im um einiges besser und sogar die Loslösung beginnt zusätzlich zum Opa über ihn. Wir gehen 2mal wöchentl. i.d.Zoo und haben Spaß. Nun stellt sich folgende Frage: Meine Eltern, die ja eine sehr große Rolle für Sohn spielen, fahren in Urlaub u. mein Mann plant, für diese Zeit "nach Hause" zu kommen, um für uns da zu sein. Es handelt sich hierbei um einen Zeitraum von 10 Tagen. Ich freue mich natürlich, bin aber auch skeptisch, ob es Sohn nicht verwirren könnte. Erst zieht Papa aus, kommt nach 6 Wochen zurück und zieht dann in Augen des Kindes wieder aus. Oder wäre es kein Problem, da am Tage des erneuten "Auszuges" Opa u. Oma ja gleich wieder als Loslösungspers. präsent sind. Sohn ist fast zwei Jahre alt, familienbett, nie geferbert oder sonst schreien lassen, getragen, nie fremdbetreut. Vielen Dank für Ihre wiederholte Hilfe in meiner Situation. Schön, dass es dieses Forum u. Ihre Arbeit gib
Hallo, an der Reaktion Ihres Sohnes, ich meine die Hinwendung zum Großvater, sehen Sie, dass er sich im Moment Ersatz für den Vater sucht, der seine Rolle aufgrund der Erkrankung nicht ausreichend wahrnehmen kann. Insofern dürfte eigentlich das "Wiedereinziehen" und "Wiederausziehen" Ihres Mannes, wenn er mit seinen Großeltern unterwegs ist, Ihrem Sohn nichts Entscheidendes ausmachen. Es gäübe aber auch die Lösung, dass Ihr Sohn das zwischenzeitliche Wiedereinziehen des Vaters bei Ihnen gar nicht richtig mitbekommt. Besonders irritieren dürfte es ihn ohnehin nicht, denn er handelt sich ja schließlich um seinen eigenen Vater. Sollte es aber fragen, dann sagen Sie ihm, sein Vater müsse das Zusammenleben mit der Familie erst einmal alleine mit seiner Frau wieder "üben". Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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