Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr. Dr. Posth, wieder wende ich mich an Sie, weil ich Rat suche. Ich schrieb bereits öfter zu o.g. Situation und danke Ihnen für Ihre bisherige Hilfestellung sehr! Es ist so, dass mein Mann nun ausziehen wird, um zu gesunden. Er hat eine exogene Depression, die mit unserem Wohnort zusammenhängt. Da es an die Existenz geht u. es auch sonst schwierig wäre, in dieser Phase gemeinsam umzuziehen, hat er sich ein kleines Zimmer in einer Stadt genommen. Wir planen, ihn öfter zu besuchen (ist nicht weit) und dann, wenn es ihm besser geht (was dort wohl sehr schnell der Fall sein wird), qualitativ hochwertige Zeit gemeinsam m. Sohn zu verbringen.(22 M.), was aufgrund o.g Problematik noch nie echt möglich war. Da die Großeltern ja stark mit eingeb. sind, stellt sich mir die Frage, ob die räumliche - nicht partnerschaftl.- Trennung unserem Sohn psych. Schaden zufügen kann. Alle werden sich wohler fühlen, was mich hoffen lässt, dass die Qualität schwerer wiegt, als die Quantität.
Hallo, das hört sich alles sehr plausibel an, und ich würde Ihnen zustimmen mit der Auffassung, Qualität geht zumindest vorübergehend vor Quantität. Es gibt ja viele Familien, da sind die Väter vorübergehnd weiter entfernt tätig und die Familie sieht sich nur an Wochenenden. Das ist zwar keine gute Lösung, aber manchmal geht es nicht anders. Ich hoffe also mit Ihnen auf die Genesung Ihres Mannes. Viele Grüße
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