Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, ich wende mich heute erneut an Sie.In ihrer letzten Antwort rieten Sie mir, auf die Einsicht meiner Grossen zu pochen.Leider ist es-zumindest abends- mit der Einsicht u.T. nicht weit her.Sie besteht weiterhin auf meine Anwesenheit,allerdings "darf" ich neuerdings nicht mehr in ihr Bett sondern muss daneben sitzen.Stehe ich nicht zur Verfügung weint/schreit sie lauthals und es hört sich auch wirklich verzweifelt an und eher nicht wie Trotz.Deshalb komme ich nach wie vor ihrem Wunsch nach und versuche nun die Kleine immer schon vorher zu Bett zu bringen.Trotzdem würde es mich enorm entlasten wenn sie wieder mit Papa zu Bett gehen würde da es mir den Zeitdruck nimmt.ßPapa bemüht sich und tut was er kann,ist auch sehr liebevoll,wir wissen wirklich nicht woran es liegt.Wie weiter vorgehen,sollte ich abends mal wieder weg sein was allerdings wg der Kleinen schlecht möglich ist?! Haben Sie noch einen Rat? Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit hier. LG Jasmin
Hallo, wie gesagt, leider gibt es nicht für alle Konflikte eine ideale Lösung. Der Versuch von Ihnen, erst die kleine Schwester ins Bett zu bringen, damit sie danach Zeit für die Größere haben, ist richtig, wird vielleicht aber nicht immer funktionieren. Der Vater sollte versuchen, sich vorher schon im Spiel und dann beim Zubettgehprogramm mit seiner Tochter zu befassen, damit ein bisschen mehr Zuneigung bereits erreicht ist, bevor es dann ans Schlafen geht. Sie können auch Ihre Tochter fragen, was sie sich denn vom Papa wünscht, wenn dieser sie dann ins Bett bringt. Eine Möglichkeit wäre, dass es ein Buch gibt, das nur der Vater vorliest. Das kann sich ihre Tochter auch neu wünschen. Bedingung: nur der Papa darf es vorlesen. Viele Grüße
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