Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

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Guten Tag,, habe schon öfters bzgl.Tochter geschrieben. Aktuell:19 Mon.,vor 3 Wo.abgestillt. Verlief ohne Probleme.Habe Ihr erklärt, dass die Milch jetzt bei kleineren Babys ist.Papa darf immer noch wenig machen.Zum Spielen ist er gut, trösten od.kuscheln nur bei Mama.Abends bringt Papa sie ins Bett.Lief bis letzte Wo.ohne Probleme, derzeit ist sie krank.Jetzt muß Mama das machen.z.Zt.haut u.kneift sie Papa vermehrt, wenn es nicht nach Ihrem Willen geht.Sagen dann nein, halten Hand fest u.sagen,dass man nicht hauen darf,sondern nur "Ei"-machen darf.Zus.schreit sie wenn etwas nicht nach Ihrem Willen läuft.Wie damit umgehen? Sonst. Entwicklung: läuft seit 3 Monaten, allerdings immer noch sehr wacklig.Außersem läuft sie sehr ungern.Durch aktuelle Erkältung hat sie auch keine Kraft zum Laufen u. weint noch mehr als sonst.Sprechen kann sie mittlwerweile ca 30 Wörter, es gibt 2- und sogar schon 3Wort-Sätze (3Wort sehr selten und auch nur in 2Varianten.)Vielen Dank.


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, die Idee, das Abstillen mit einer leicht verstehbaren Erklärung zu versehen, ist gut. Und es hat ja auch reibungslos geklappt. Die Wiederannährungskrise hatte ich Ihnen erklärt. Dadurch ist das im Moment zurückhaltende Verhalten Ihrer Tochter dem Vater gegenüber erklärt. Das heißt aber nicht, dass sich jetzt auch der Vater zurückzieht. Er muss also "dran bleiben." Und das Trotzen setzt jetzt altersgerecht ein und übernimmt sozusagen das Widerstandsverhalten von bisher. Insofern verläuft also alles altersgerecht. Mit der leicht verzögerten statomotorischen Entwicklung hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Für die Induktion bei aggressiven Äußerungen ist es noch etwas zu früh (s. Induktion, gezielter Suchlauf). Einstweilen helfen nur eindringliches Ermahnen und Selbstschutz. Aber so schlimm schlagen die kleinen Kinder ja auch nicht zu. Viele Grüße


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