Mitglied inaktiv
Hallo! Letzte Woche keine Provokation.Häufig Trotz in Verbindung mit Ärger über Schwester (4J),Rivalität mäßig,Eifersucht zeigt er mehr als sie. 1. LJ bis jetzt ist sehr schön,ist fröhlich,lacht viel,wirkt kompetent-äußert auch das Umfeld:„Er ruht in sich selbst“.Deswegen irritiert mich auch besagtes Verhalten.Vater sieht Kinder tgl.Seit 4 Monaten Loslösung,lässt alles machen- auch ins Bett bringen.Nie war ich völlig uninteressant für ihn.Sieht er mich möchte er zum Trösten zu mir,sonst tröstet der Vater. Prägend derzeit seine Äußerungen: Alles seins! „mein Bus, mein Brot...“ oder „ ich auch.., ich auch..“ Die ersten 4 M.schrie er abends -etwa 15 min.-dann Ruhe.Insgesamt bis 30 min tgl geweint.Bis auf abends schnell beruhigt.Schläft bei uns. Die besagten Schreiattacken kamen erst mit 16 M. (1x Woche) bis 45 min- immer in Verbindung mit Erschöpfung. Werden wieder seltener (1xM.),da er sonst zufrieden ist verstehe ich dieses Verhalten (Trotz u. Schreien) nicht. Vielen Dank Käsemoppel
Hallo, die Besitzanziege "meins" gehört zum Entwicklungsprozess. Kleinkinder werten sich durch "materiellen Besitz" auf und stärken damit ihr Selbstbewusstsein. Daher werden oft auch die banalsten Gegenstände mit Klauen und Zähnen verteidigt. Wenn Ihr Sohn im ersten Lebensjahr so ruhig und entspannt gewesen ist, wie Sie schildern (wobei das abendliche 15 Min.-Schreien ein bisschen dagegen spricht), dann gibt es eigentlich nur 3 Erklärungen für den Wandel im zweiten: nicht gelingende Loslösung (schließen Sie auch aus), große innerfamiliäre Spannungen und falsch begonnene, frühe Fremdbetreuung. Kommt auch das alles nicht infrage, ist das Verhalten Ausdruck eine starken Veranlagung des Aggressionstrieb, der dann erzieherisch maßvoll in Grenzen gesetzt werden muss. Dazu bitte meinen Langtext und den gezielten Suchlauf mit entsprechendem Stichwort. Viele Grüße
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