Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Hauen und schupsen im Kindergarten

Frage: Hauen und schupsen im Kindergarten

Soleila1

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Unser Sohn 3,5 ist seit Januar im Kindergarten und hatte zwischenzeitlich immer mal wieder Mittelohrentzündungen so das er jetzt vorübergehend eine Hörminderung von li50/ re 70 hat. Das äußert sich auch im Kindrgarten durch agressives Verhalten wie hauen und schupsen. Für ihn ist der tägliche Lärmpegel unerträglich. Da die Erzieherinnen unseren Sohn zu anstrengend finden, wurde uns empfohlen eine Heilpädagogin ins Boot zu holen. Wir haben Kontakt mit ihr aufgenommen und zusätzlich wurden auch die Stunden reduziert was wir ein bisschen komisch fanden. Die Heilpädagogin hospitierte und meinte man könnte so eine Spieltherapie mit ihm einmal die Woche machen. Da geht unser Sohn jetzt auch hin. Wir gaben beschlossen einfach mal abzuwarten und unseren Sohn Zeit zu geben aber kaum haben wir die Stinden bei der Heilpädagogin angefangen ging es wieder los mit den Beschwerden von der Erzieherin und möchte wieder die Stunden reduzieren weil es ihnen zu anstrengend ist. Nach langer Überlegung haben wir beschlossen den Kindergarten zu wechseln da wir einfach das Gefühl haben das sie unseren Sohn abschieben wollen. Wir sind dem Kindergarten sehr entgegen gekommen und sind gerade dabei alles zu tun damit es im Kindergarten besser wird aber sie geben uns keine Chance. Bei uns daheim haben wir keine Probleme auch mit den Nachbarskindern ist er total lieb und spielt mit ihnen. Was würden Sie tun?Lg


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Hallo, wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie ja schon eine Entscheidung getroffen. Ich glaube, dass man sein Kind nicht in einem KiGa lassen kann, wo man den Erzieherinnen nicht vertraut. Wenn diese Basis verloren ist, geht meist nur noch der Wechsel. Kinder mit Hörproblemen reagieren aus der Verunsicherung oft ungewöhnlich bis aggressiv, womit die Erzieherinnen umgehen können sollten. Auch bei dem neuen KiGa sollte das angesprochen werden, ohne aber Ihren Sohn zu stigmatisieren. Er sollte so selbstverständlich wie möglich integriert und behandelt werden, um nicht wieder in eine (negative) Sonderrolle zu kommen. Dr.Ludger Nohr


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