miala
Beitrag lzt. Woche (id=45008) Das 1. Jahr war nicht einfach. Habe ihn oft getragen. Papa hat immer viel mit ihm gespielt. Spielen akzeptiert er mit mir nicht, geht bei mir vorbei zu Papa. Ich kann für meinen Sohn nicht so spielen, wie er es gerne möchte. Zum Trösten und in der Nacht verlangt er nach mir. Nun neue Situation am Spielplatz: Sohn findet Schaufel und Eimer. Ich sitze neben ihm, frage ihn um d Schaufel. Er steht auf, nimmt. Schaufel und geht dann vorsichtig zu einem fremden Mann (Ähnlichkeit m Papa) u gibt ihm die Schaufel. Sohn wollte, dass er mit ihm spielt. Hat also den Mann vor mir bevorzugt. S.a. Sit. Schuhgeschäft lzt Wo. Es gab auch die Sit., bei der er vor einem Mann Angst hatte. Sohn ging nach einigen Min doch zu ihm, um mit ihm zu spielen. (Papa war auch da). Bin nur ich mit meinem Sohn zu Hause, beschäftigt er sich alleine. Ist Sohn mit Papa über Stunden daheim, bemerkt er oft gar nicht, dass ich wieder da bin!! Lange Zeit bei Oma, reicht er zu mir.Danke
Stichwort: beschleunigte Loslösung Hallo, leider kann ich von hier aus nicht beurteilen, wie sicher nun der Bindungsstatus zwischen Ihnen und Ihrem Sohn ist. nach Ihrer jetzigen Schilderung spricht einiger dafür, dass es doch zu einer vermeidenden Bindung gekommen ist. Aber wie gesagt, dies mit Vorbehalt. Jetzt sucht Ihre Sohn über eine -wie ich sage- beschleunigte Loslösung, im Vaterkontakt oder im ähnlichen Ersatzbezugspersonen den Bindungsstatus auf der "2. Ebene" noch einmal zu verstärken und abzusichern. Wenn Ihr Mann genauso einfühlsam und zuverlässig sowie kindgerecht reagiert wie eine Mutter in der primären Bindung, funktioniert dieses Prinzip. Sie haben den Nutzen davon, dass sich im Nachhinein die Bindung auch zu Ihen noch verbessert, was Sie daran bemerken, dass sich Ihr Sohn zum Trösten usw. doch wieder nur an Sie wendet. Viele Grüße
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