Mitglied inaktiv
Lieber Dr.Posh Mein 9 Monate alter Sohn ist sehr temperamentvoll.Er ist fröhlich,weint aber auch sehr schnell.Z.B.wenn ihm etwas hinfällt,wenn er etwas möchte was er nicht bekommen kann....er brüllt dann direkt los, wird rot,hält die Luft an.wie geht man in diesem Alter mit soetwas um,ich kann ihm ja nicht immer den Willen lassen,Erklärungen versteht er ja nicht. Ich muss im Febr. wieder arbeiten.Mein Mann sowie Schwiegermutter betreuen ihn.Seine Oma sieht er tägl,sie wohnt im Haus.Ich arbeite 6 Stunden tgl.Mein Kleiner ist sehr anhänglich mir gegenüber, sucht oft Körperkontakt, aber er fremdelt kaum.Er sieht manchmal die Leute etwas kritisch an,aber zu Freunden geht er direkt.Er sucht auch oft Kontakt zu Menschen,z.B.beim Einkaufen. Ich weiß nicht ob dies eine schlechte Bindung zu mir ist.Jetzt mache ich mir Sorgen dass es ganz schlecht ist,wenn ich so lange weg bin.wird er die Oma als " Mutter " ansehen? Ich muss aber aus finanz. Gründen arbeiten. Danke
Hallo, es ist schon richtig, was Sie über Ihren Sohn sagen, er ist ziemlich tempermentvoll und offensichtlich dabei auch impulsiv. Gerade diese Impulsivität, die Teil der Temperamentsveranlagung ist, sorgt dafür, dass Ihr Sohn bei Situationen, in denen er nicht gleich seinen Willen durchsetzen kann, in die Luft geht. eher passen dazu ist er auch nähebedürftig und lebhaft. Aber auch interessiert an neuen Kontakten, was dann eher schon eine Charaktereigenschaft ist. Die "Anfälle" können Sie nur umgehen, indem Ihren Sohn rechtzeitg ablenken oder die auslösenden Situation soweit möglich aus dem Tagesprogramm ausklamern. Aber ein Bindungsproblem ist das zunächst nicht. Wenn Ihr Mutter von Anfang mit dabei gewesen ist, und Ihr Sohn sie als Ersatzbezugsperson betrachtet, die ihm auch willkommen ist, dann ist sie genauso wie der Vater im nächsten als Tagesbetreuung geeignet. Da die Säuglinge und Kleinkinder ihre Bezugspersonen gegeneienander abstufen, werden die Großmutter auch immer die Oma bleiben und Sie immer die Mutter. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Mein Sohn ist ein absolutes Wunschkind und ich wusste von Anfang an um die Wichtigkeit sich feinfühlig und voller Liebe mit ihm zu beschäftigen und prompt auf seine Bedürfnisse einzugehen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Leider entwickelte ich nach einer sehr schwierigen Geburt, bei der ich fast verstorben wäre, auch noch eine postnat ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir. Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...
Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate) in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...
Liebe Frau Henkes, ich betreue mein Baby aktuell in Elternzeit zuhause, muss aber für 2 Monate wieder Vollzeit arbeiten gehen, wenn unsere Tochter 1 Jahr alt wird. In diesen 2 Monaten übernimmt mein Mann die Betreuung zuhause(er ist derzeit voll berufstätig, aber kümmert sich sonst viel um unsere Tochter) und danach nehme ich wieder Elternzeit. We ...
Guten Tag, ich hatte eine schwere Schwangerschaft, viele fachzentren immer wieder die Aussage alles sei topp obwohl ich spürte dass es das nicht ist. Letztlich kam meine Tochter /unterversorgt zur welt. Es war eine schwere Zeit und es gibt keine einzige schöner Erinnerung für mich an diese Zeit… nach der geburt gings ähnlich weiter die ...
Sehr geehrte Frau Henkes, seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Verhalten unserer Tochter (15 Monate) sehr und bevor ich mich mit weiterer Google Recherche verrückt mache, wollte ich Ihnen gerne meine Beobachtungen schildern: Sie war schon immer sehr umgänglich mit fremden Personen und "pflegeleicht". Allerdings frage ich mich mittlerwe ...
Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Guten Morgen Frau Henkes, unser Sohn, 4.5 Monate alt, lächelt mich und seinen Papa gerne an (beim aufwachen, Wiedersehen und beim Scherzen sowieso). Der Kinderarzt sagt er sei lebensfroh, topfit und schön entwickelt. Er lässt sich, wenn er doch mal weint (was tagsüber nicht so häufig vorkommt; kurz nach dem Einschlafen hat er das kurz 1-2 mal un ...
Unsicher-vermeidende Bindung oder sichere Bindung Mein Sohn ist 8 Monate alt. Wenn ich ihn auf dem Arm habe dreht er sich immer von mir und dem Papa weg. Er schaut gerne was seine große Schwester ( 4 Jahre) macht. Auch bei Schmerzen drückt er sich weg und dreht sich auf dem Arm weg. Er hatte ab 5 Monaten bereits etwas gefremdelt bei Großeltern/Freu ...
Die letzten 10 Beiträge
- panische Angst vor Männern
- 6-jährige findet kein Anschluss
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“
- Beziehung der Geschwister untereinander
- Verhalten 3-Jähriger
- Unsichere oder sichere Bindung
- 22-monate altes Kind plötzlich panische Angst vorm Auto
- Sorge um meine 5,5-jährige Tochter – nächtliches Einnässen und Verhaltensänderung