Mitglied inaktiv
sehr geehrter Hr. Dr. Posth, leider muß ich mich nochmal (zuletzt am 17.04)an sie wenden, da ich sehr verzweifelt und verunsichert bin. Mein Sohn weint nun manchmal nicht beim abgeben an die Tagesmutter, manchmal klammert er sich aber weinend an mich. Er beruhigt sich dann in 20- 30 sek. bei der Tamu.Dennoch habe ich große Änste, daß mein Sohn Schaden nehmen könnte und weiß nicht was ich nun machen sollte um dies zu verhindern. Ist dies nun als Zeichen für eine doch nicht gelungene sanfte Ablösung zu deuten (5 Wochen mit mir , keine Trennung unter Tränen, danach 5 Wochen ohne mich auch ohne Tränen bereits bei der Tagesmutter). Er weint im Moment auch,wenn der Papa oder ich das Haus verlassen ganz kurz und er jeweils beim anderen bleiben soll. Er hatte von Anfang an eine gute Beziehung zu uns beiden und war bis auf die neue Situation mit der Tagesmutter überwiegend von mir betreut, blieb aber auch problemlos für mehrere Stunden beim Papa alleine. Vielen Dank nochmal Jucky
Hallo, es gibt doch noch eine ganz natürliche Erklärung für das Phänomen, das Sie von Ihrem Sohn beschreiben. Mit etwa 1 1/2 Jahren, ich hatte bei der letzten Antwort nicht so genau auf das Alter geachtet, durchlaufen die Kinder noch einmal ein kurze Phase verstärkter Anhänglichkeit. Der Grund ist das bei ihnen jetzt endgültig aufkommende Bewußtsein für das selbständig werdende Selbst. Die berühmte Kinderpsychologin Margaret Mahler hat diese Phase schon vor 30 Jahren als Wiederannäherungskrise beschrieben. Leider sind diese wichtigen Erkenntnisse bis heute z.T. wieder in Vergessenheit geraten. In meinem Buch nehme ich aber Bezug darauf. Es erscheint in Kürze. Wenn Sie es also ganz richtig machen wollen, dann müßten Sie jetzt noch einmal vorübergehend die Methode der sanften Ablösung durchziehen, um dann die Trennung wieder wie zuvor ablaufen zu lassen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Lieber Herr Posth, Unser 2. Kind, 1,5 Jahre wurde bisher nicht fremdbetreut. Er wird noch teilweise gestillt, Familienbett und viel getragen. Ist ein sehr fröhliches aufgewecktes Kind. Kein Schnuller, kein Schmusetier. ¨Schläft nur durch stillen ein oder teilweise unterwegs im Tragetuch auf dem Rücken. Deshalb war ich zu den Schlafenszeiten eige ...
Mein Sohn ist 17 Monate alt. Wurde bis jetzt eigentlich nicht fremdbetreut (ausser ein Paar mal ganz kurz für 3-4 Stunden, und das auch nur von Familienmitgliedern). Vor 3Monaten wurde er noch für 2 Tage von seiner Oma betreut (nach einer FG von mir), was super geklappt hat. Nun ist es so...Mein Mann und ich haben zu unserer Hochzeit eine Reise nac ...
Hallo, mein Sohn fast 11 Monate, wurde bisher noch nie fremdbetreut. Gestillt bis 7 Monate, schläft nur mit Einschlafbegleitung in unserem Bett ein und lege ihn dann in sein Bett in unserem Schlafzimmer zum Schlafen. Schläft bis auf wenige Unterbrechungen sehr gut. Sonst sehr fröhlicher und aufgeschlossener Junge, bisher kaum gefremdelt, macht scho ...
Lieber Dr. Posth, mein Sohn (2,4J) ist sehr ängstlich, fürchtet sich teilweise. Viel getragen, bis 1,5J gestillt, kein ferbern, seit Geburt schlafe ich im Kinderzimmer. Kita (1,6J) mit nur 1:2,5. Eingewöhnung sanft, 6 Wochen. Klappte gut, bis Gruppe größer wurde. Geht 3 h täglich hin. KV beschäftigt sich erst seit unserem Auszug vor 9 Mon. intensiv ...
Hallo, mein 17 mo alter sohn, sehr temperamentvoll, nie schreien gel, sehr anhängl., schläft bei uns im eig. Bett, lange gestillt, laufen u zahnen ab 11 mo, wurde bis auf 1x von oma noch nie fremdbetreut. gehen 1x die wo gemeinsam krabbelgruppe, 1x wo zur spielsgruppe (jew. 2 std). gehe in 4 Mo wieder arbeiten, 2 Vormittage die Wo. Suche eine Kripp ...
Sehr geehrter Dr. Posth, ich weiß, die Fremdbetreuung im zweiten Lebensjahr ist nicht ideal, aber wenn sie notwendig ist, ist es dann besser, das Kind jeden Tag zur Kita zu bringen, wie es viele Erzieherinnen befürworten (Regelmäßigkeit, Trennungsschmerz beginnt nicht immer aufs Neue) oder sollte man es nur an den tatsächlich benötigten Tagen hinb ...
Sehr geehter Dr. Posth,vielen Dank für ihre letzteAntwort zurBindungstheorie.Mir stellt sich noch immer grundsätzlich dieFrage, ob jedes Kind, welches in die frühe Fremdbetreuung ohne wirklich sanfte Ablösung"muss",eine unsichere Bindung entwickelt?Ich gehe eigentlich davon aus, im ersten halbenJahr alles für eine sichereBindung für meineKinder get ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Unsere Tochter (erstes Kind) ist mittlerweile 6,5 Monate alt und normal entwickelt auch bei der letzten U-Untersuchung war alles normal. Sie wird gestillt +Beginn Beikost seit 3 Wochen Mittagsbrei und schläft im Familienbett neben mir (nicht in der Mitte). Sie ist insgesamt ein sehr fröhliches und aufmerksames Baby. ...
Hallo Frau Henkes, Mein Sohn soll mit 2 Jahren, an 2 Tagen in der Woche zu einem Tagesmutter Verein. (Höchstens 9 Kinder, 2 Tagesmütter und 4,5 Std an zwei Tagen die Woche) Ich habe ihn dort angemeldet weil er privat kaum Kontakte zu gleichaltrigen hat. Alle, wirklich alle Kleinkinder aus der Krabbelgruppe die wir in seinem 1 Lebensj ...
Guten Abend! Meine Tochter ist jetzt 5 3/4 Jahre alt und wir haben eigentlich immer schon große Probleme gehabt, sie "allein" eine Aktivität machen zu lassen. Das Abgeben im Kindergarten klappt meistens recht gut, aber alles andere ist eine Katastrophe mit Weinen, Klammern, anflehen, dazubleiben. Den Schwimmkurs haben wir nach 20 Terminen abgebroc ...
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt