dinsa
Hallo Dr. Posth,bin immer noch dabei andere Mögl.zu finden,als Sohn(Einzelkind) im Nov.m.2 J. in Krippe zu geben.Platz hätten wir.Endgespräch nächste Woche.Leute sagen mir,da er aufgeschlossen u. offen ist(wenn ich dabei bin!!!),ihm Vorzüge wie andere Kinder,spielen usw.vorenthalten würde,wenn familiär betreut.Würde 3 Vormittage arbeiten wollen u. könnte am Nachm.Spielkreise u.div.Kontakt m.Kindern nachholen.2 Tage kompl.Zuhause.Geplant waren 3 Jahre EZ.Wollten ihm Betr. vor 3 nicht antun und nun müssen wir finanziell wg.Jobwechsel m. Mannes.Versuche nun, es irgendwie familiär hinzukriegen.Sehr schwer.Soll ich es weiter familiäre Mögl.suchen o.mache ich mir zu viele Ged.wg.Fremdbetr?U3 Betr.allgemein entspricht,trotz sanft. Ablsg.,nicht meinen Vorstellungen.Glaube, dass er dort untergeht,da sehr fordernd u.temperamentvoll.Auch TaMu bisher nichts Geeignetes.Stelle ich mich an?Familiäre Betreuung immer besser, auch wenn sanfte Ablsg. in Kita?DANKE!Ihre Meinung ist mir immer sehr wichtig!
Hallo, bitte lesen Sie weiter unten zunächst auch die Antwort auf die Frage "Reife für den Kindergarten". Das Argument der Unterforderung zu Hause gilt also nur für Einzelkinder und Kinder unengagierter (vielleicht auch nur überforderter) Eltern. Darauf aber ein Betreuungskonzept aufzubauen von einer solcher kinderpsychologische Tragweite ist ohne Weiteres nicht zu befürworten. Es läuft eigentlich auf die immer wieder vorgebrachte, sinnlose Aussage hinaus, dass ein gute frühe Fremdbetreuung besser für das Kind ist als ein schlechte Familie. Aber das wissen die Menschen eingentlich schon seit zweihundert Jahren, seit man nämlich sich über die Kinderpädagogik Gedanken in der Gesellschaft macht. Nur galt es bisher, der Familie, wenn sie schlecht oder in Not war, zu helfen oder notfalls die Kinder individuell zu fördern, nicht aber die Kinder kollektiv bereits in der jungen Kleinkindphase in Gemeinschafteinrichtungen zu verbringen. Das ist nur dadurch notwendig geworden, und da bin ich wieder bei Ihnen, durch den Druck auf die Eltern, insbesondere die Frauen und Mütter, sich am Familieneinkommen beteiligen zu müssen. Eine 3-jährige Elternkarenzzeit zum Aufziehen ihrer Kinder bis zum Sozialisationsalter kann und will sich der Staat nicht leisten. Ob er wirklich dazu nicht genügend finanzielle Mittel hat, steht auf einem anderen Blatt. Kurzum, wenn es Ihnen gelänge, eine familiäre Betreuung bis zum 3. Geburtstag hinzubekommen, wäre das für Ihren Sohn wünschenswert. Für die nötigen Anregung und die ihm jetzt wichtigen Kinderkontakte gibt es verschiedene Möglichkeiten in Begleitung. Geht das nicht, sollte in einer guten Ki-ta mit echter sanfter Ablösung die Betreuung auch ohne Schäden für seine Entwicklung möglich sein. Viele Grüße
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