Mitglied inaktiv
Hallo unser Sohn ist in vielerlei Hinsicht schon unglaublich weit. Er brabbelt, ist sehr aufmerksam, möchte sitzen u. sich umsehen, ist sehr neugierig, wenn man ihn aufstellt, "läuft" er und dreht sich seit 4 Tagen auf die Seite mit dem Ziel sich auf den Bauch zu drehen, dabei ist ihm jedoch der Arm im Weg. Er ist heute 11 Wochen alt. Ich finde das alles sehr sehr früh. Wir hatten ganz kurz einen Säugling und dann war er schon recht schnell wie ein Riesenbaby. Mit 4 Wochen wurde er auf 3 Monate (!!!) geschätzt. Im Kreißsaal noch schaute er meinen Mann mit riesengroßen Augen an als wenn er was sagen wollte. Er hielt sehr früh den Kopf schon alleine und sehr schnell lag er auf dem Bauch und schaute sich um. In meinem Buch "die ungestörte Entwicklung eines Kindes" sind viel ältere Kinder abgebildet die Dinge können müssen, die mein Sohn längst macht.....ist das normal? Wie soll das weitergehen? ;-) wir lachen zwar noch darüber, von wg. Einschulung mit 3 aber trotzdem mache ich mir Sorgen
Hallo, die zeitlichen Angaben über die berühmten Meilensteine in der Entwicklung des Kindes entsprechen Mittelwerten. Es gibt dann immer Säuglinge und Kleinkinder, die "darunter" liegen und solche die darüber liegen. Ausnahmefälle schaffen es in Grenzbereiche vorzustoßen. Das scheint bei Ihrem Sohn hinsichtlich der Statomotorik zu sein. Am Anfang ist das immer erstaunlich, aber wenn dann die anderen Kinder aufgeholt haben, fällt es nicht mehr auf. Auf jeden Fall kann man nicht viel daraus ableiten, außer der Tatsache, dass das eigene Kind in diesem Bereich sehr begabt ist. Ich nenne dieses Phänomen Frühbegabung, um es von dem Begriff Hochbegabung abzugrenzen. Denn längst nicht alle frühbegabten Kindern sind auch hochbegabt. Auf jeden Fall brauchen Sie ihren Sohn nicht noch speziell zu fördern. Wie sehr er begabt ist, zeigt er ganz von alleine. Viele Grüße
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