monalisa141
Hallo, mein Sohn ist frisch drei geworden und hat diese Woche im Kindergarten gestartet. zuvor war er 1,5 Jahre bei einer Tagesmutter. Die Tagesmutter hat er sehr geliebt, die vier anderen Kinder dort waren ihm mitunter zu viel. Vor allem wenn es sehr laut zuging ist er ein richtiges Häuflein elend geworden; hat viel geweint. Ist dann auch mal wirklich in ein Loch gefallen und wollte nicht mehr hin, solang das eine besonders laute Kind dort ist. Nun ist er großer Bruder geworden vor zwei Monaten und kommt immerhin mit Lautstärke nun besser zurecht. Andere Kinder, die er nicht kennt, toleriert er nicht in seiner Nähe. Da wird sofort der Rückzug angetreten. Die anderen Kinder bei der Tagesmutter waren dann aber kein Problem mehr; die haben ihn aber auch weitestgehend in Ruhe gelassen. Mit einer gleichaltrigen hat er am Ende aber auch viel gespielt; ebenso mit dem Nachbar Kind. zu erwachsenen baut er meist schnell und gut eine Bindung auf. jetzt im Kindergarten ist glaub sein Haupt Problem sich dort wohl zu fühlen und seine Nische zu finden. Diese Woche war er nur am schauen, eig nur auf meinem Schoß und schon nach 1-1,5h ziemlich überfordert und den Tränen nah. Wir sind dann immer heim, um das ganze möglichst positiv abzuschließen. Zeit geben kann ich ihm so viel wie nötig; auch der Kindergarten ist da entspannt. haben Sie Ideen, wie ich so ein zurückhaltendes kinderscheues Kind an so eine Situation gewöhnen kann? Ich hab Angst ihn zu überfordern - nicht dass er wieder in so ein Loch wie bei der Tagesmutter fällt. Herzlichen Dank!
Guten Tag, möglicherweise fällt es Ihrem Sohn z.Zt. schwer, sich auf den Kiga einzulassen, weil er die Entthronung durch das Geschwister noch nicht bewältigen konnte. Er wird unbewusst fürchten, dass das Baby Sie für sich alleine hat, wenn er im Kiga ist. Vom neuen Geschwister verdrängt zu werden, ist für Kinder eine große Bedrohung, weil sie die Eltern und deren Liebe noch intensiv brauchen. Sie werden zu Hause sicher alles tun, um Ihrem Sohn diese Sorge zu nehmen und ihm die Sicherheit zu geben, dass er Ihre Liebe nicht verliert. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Sohn die benötigte Zeit zum Eingewöhnen in den Kiga geben können. Sie können zusammen mit den Erzieher/innen versuchen, etwas zu finden, was für ihn besonders attraktiv ist und ihn motiviert, den Kiga zu besuchen. Es ist auch ganz in Ordnung, wenn er sich dort zunächst an Erwachsene bindet, um sich zu verankern. Vielleicht gibt es ein Kind im Kiga, dass er bereits kennt oder zu dem sich schnell Kontakt herstellen lässt. Den könnten Sie dann privat vertiefen. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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