Mitglied inaktiv
guten tag dr.posth.laut ihrem buch sollte unsere tochter,20mt. ein sicher gebundenes kind sein.(nie schreien lassen,während fremdelphase sehr auf sie eingegangen und sie beschützt.wird nach wie vor viel getragen,schläft bei mir im bett)allerdings ist sie männern gegenüber sehr änstlich und möchte auch nicht fremdbetreut werden.das äussert sie klar, wenn ich frage ob ich mal kurz weggehen darf.ihren vater sieht sie jeden abend und am wochenende.trotzdem lässt sie sich von ihm nur wenige min.allein betreuen.wir gehen davon aus, dass ihre anhänglichkeit genetisch veranlagt ist.wie könnne wir sie bei der loslösung unterstützen. vielen dank und freundliche grüsse jeanne
Hallo, bei der Loslösung muss der Vater richtig aktiv werden. Ich glaube, daran lasse ich in meinem Buch keine Zweifel. Ich weiß wohl, wie schwierig das für viele Väter ist, die Anforderungen im Beruf, die geringe Freizeit und das Bemühen, im Beruf erfolgreich zu sein, mit den Ansprüchen eines Kindes überein zu bekommen. Das gelingt häufig nur zum Teil und daher gibt es so viele Fälle von erschwerter Loslösung. Also an diesem Punkt sollten auch Sie zu Hause ansetzen. Wenn sich dann der Vater also ebenso vertrauenswürdig und zuwendungsaktiv erweist, wie es die Mutter ist, dann ist er ganz schnell der "Held" für sein Kind. Dann ändert sich auch flugs das Männerbild in den Augen des Kindes. Dass ein Kind mit 20 Monaten nicht unbedingt und gerne fremdbetreut werden möchte, ist wohl eine Binsenweisheit, die nicht weiter wissenschaftlich untermauert werden mussst. D.h. aber nicht, dass man eine solche unter den richtigen Bedingungen doch beginnen kann. Manchmal kann eine gut eingefädelte Fremdbetreuung das Loslösungsprinzip unterstützen. Dabei steht die sanfte Ablösung ganz entscheidend im Mittelpunkt. Viele Grüße
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