Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Bezugsperson für Säugling

Frage: Bezugsperson für Säugling

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Hallo, vielleicht können Sie uns einen Rat oder Anregungen geben. Unsere Cousine erwar- tet ihr 1. Kind, recht spät (sie ist 40) und allein erziehend. Vom Vater des Kindes möchte sie nichts wissen, er soll auch nicht erfahren, dass sie Schwanger ist, damit er keine Besuchsrechte usw. geltend machen kann. Sie selbst will nach Ablauf der Schutzfrist (8 Wochen nach der Geburt) wieder voll (40 Stunden) berufstätig sein. Das Baby soll dann zur Oma, die allerdings auch schon Ende 60 ist und gesundheitlich angeschlagen. Ab diesem Zeitpunkt will unsere Cousine das Baby dann auch sofort abstillen, das sei ihr dann zu lästig, sagt sie. Wir finden, da das Kind ja schon keinen Vater hat, benötigt es doch wenigstens die Mutter … die Oma findet all dies auch nicht so gut, traut sich aber nicht so recht, die Kinderbetreuung abzulehnen. Noch dazu ist unsere Cousine nicht akut von Arbeitslosigkeit bedroht …Wir haben übrigens selbst ein kleine Tochter, die sehr lieb und ausgeglichen ist. Gruss, Suse


Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Suse, so gern sie sich da vielleicht einschalten möchten, rechtlich haben Sie keinen Zugang dazu. Im Prinzip haben Sie natürlich Recht, aber welche Alternative können Sie denn Ihrer Verwandten bieten? Könnten Sie vielleicht sich als Tagesmutter anbieten mit allen Verpflichtungen, die man damit eingeht? Eine zweite Möglichkeit wäre, Ihrer Kousine vorzuschlagen, sich doch besser einen andere Tagesmutter zu suchen als die kränkelnde(?) und schnell überforderte Großmutter. Übrigens gäbe es hierfür Hilfen vom Jugendamt. Daß frühe Fremdbetreuung ein Problem für sich ist, daran ist nicht zu deuteln. Mehr kann ich Ihnen von hier aus leider nicht helfen. Viele Grüße


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