Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Betreuung bei Fremdeln, Grossmutter

Frage: Betreuung bei Fremdeln, Grossmutter

Steffi11

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Guten Morgen Hr. Posth mein Baby 8 Monate alt, fremdelt schon seit ca. 4. Monat. Voll gestillt, Beistellbett, wenig Beikost. Nach der Geburt wegen neonatalem Infekt 1 Woche hospitalisiert. Bis 4-5 Monate war er 1x die Woche bei meiner Schwiemu für 1,5 Std., das klappte sehr gut. Aber auf einmal kippte es, er schrie sie nur an (ich hatte ihn schlafend abgegeben) sobald sie in sein Sichtfeld kam. Von da an sehr schwierig, waren dann immer dabei bei Besuchen. Vorsichtige Annäherungen und dann wieder Trennungsversuche über 2 Mte schlugen fehl (er will nicht auf den Arm, wickeln lassen etc.). Sie sollte ihn nun eigentlich 1x wöchentlich wg. Arbeit 8 Std. betreuen. Bisher war mein Mann dann dabei. Sollen wir ihn trotzdem bei ihr lassen? Eigentlich kennt er sie ja; drängt sie/wir ihn zu sehr zur Oma? Wieviel spielen unsere eigenen Gefühle eine Rolle? In Krippe sagen sie, sie können keine Beziehung zum Kd aufbauen solange Eltern da sind? Trennung schon nach 1 Tag verlangt! Besten Dank!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, grundsätzlich ist eine Großmutter besser als die Krippe, da es sich um eine individuelle und familiäre Betreuung handelt. Großmütter gehören meistens von Anfang mit zu der Familie dazu. Was das Verhältnis Ihres Sohnes zu seiner Großmutter gesört hat, lässt sich schwer sagen. Das Abgeben im Schlaf dürfte dann keine Schwierigkeiten bereitet haben, wenn der Status der Großmutter als Ersatzbezugsperson bereits gesichert gewesen ist. Hat Ihr Sohn denn seinerzeit lange schreien müssen und konnte die Schwiegermutter ihn nicht beruhigen? Wenn Ihr Mann erst einmal mit dabei bleibt, und er selbst von seinem Sohn schon sehr akzeptiert ist, wären fortgesetzte Versuche bei der Großmutter gerechtfertigt. Aber geht sie liebevoll genug mit ihrem Enkelkind um? Die Aussage der Erzieherin in der Kinderkrippe ist schlicht falsch. Natürlich kann sie ein Beziehung zum Kind aufbauen, wenn die Mutter dabei ist. In gewisser Weise bauen sich alle neuen Beziehungen des Kindes so auf. Viele Grüße


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