dreamteam468
Guten Morgen und danke für die Arbeit. Bin alleinerziehend, Sohn seit 18Mon zunächst stundenweise, seit 1 J. bis zu 8 Std in KITA. Monatelang jammerte er morgens, will nicht in KITA. Nun ist er fast beleidigt,wenn ich ihn nachmittags abhole. Will unbedingt bis 17 Uhr (knapp 10 Std) bleiben. Nachmittags sind dort nur ca 10 Kinder, zwei Erzieherinnen. Schönes großes Gelände. Kann er durch so lange Dauer Schaden nehmen? Und wie ist der WIderspruch zu erklären, dass er bei mir jammert, bei JEDER Erzieherin jedoch sagt "ich will immer bis zum Ende bleiben"
Hallo, der Widerspruch ist so zu erklären, dass die Kinder mit der Zeit und notgedrungen Anpassungsmechanismen entwicklen, die ihre wahren Bedürfnisse verschleiern. Außerdem bewirkt frühe und intensive Fremdbetreuung eine gewisse Schwächung der Bindungsbezüge an das eigentliche Zuhause. So weiß das Kind nachher nicht mehr genau, wo es sich eigentlich wohler fühlt. Es entscheidend dann einfach nach der jeweiligen Situation und nicht nach einem inneren Zustand. Den Erzieherinnen erklären die Kinder, dass es bei ihnen schön ist und sie gar nicht gehen möchten. Zu Hause erklären sie, dass sie am liebsten nur zu Hause blieben. D.h.die Kinder wissen am Ende gar nicht mehr genau, was ihnen wirklich gut tut. Dazu kommt, dass bei Ihnen zu Hause das Loslösungsvorbild fehlt. In der Ki-ta gibt es Erzieherinnen, die ihm das ersetzen (was in diesem Fall sogar hilfreich ist). Viele Grüße
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