Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist jetzt fast 18 Monate alt. Seit er 3 Wochen alt war, gab es keine Probleme für ihn abends und mittags ins Bett zu bringen. Er schlief zwar nicht sofort ein und spielte meist noch ein wenig, aber er war ruhig und schlief dann kurze Zeit später ein. Nachdem er 3 Monate alt war hat er nachts durchgeschlafen und wachte eigentlich regelmäßig nach 11-12 Stunden erst wieder auf. Vor zwei Wochen war er jetzt das erste Mal richtig krank. Er hatte eine Entzündung der oberen Atemwege und konnte daher schlecht schlafen. Eine Nacht hatte er einen Pseudokrupp-Anfall und bekam sehr schlecht Luft. Da mein Mann als Kind auch sehr unter diesen Anfällen litt, wussten wir was zu tun war und waren gut darauf vorbereitet. Ich habe mit meinem Sohn lange draußen in der klaren Nacht gesessen und er hat sich erstaunlich schnell beruhigt. Nach kurzer Zeit ist er auf meinem Arm eingeschlafen und ließ sich auch wieder in sein Bett legen. Da mein Mann und ich Angst hatten, in der Nacht nicht zu hören, wenn er keine Luft mehr bekam, haben wir abwechselnd in seinem Zimmer geschlafen, bis seine Erkältung besser war. Seit dieser Zeit schläft er sehr schlecht und wacht schreiend auf. Es sind aber nicht die Schrei „Ich will nicht schlafen“, sondern er schreit richtig aus Angst. Wenn einer von uns ihn dann hoch nimmt um ihn zu beruhigen hat er richtig Panik in den Augen. Sobald er sich beruhigt hat, versuchen wir ihn wieder hinzulegen, doch er krallt sich voll Panik an uns fest und fängt wieder an zu schreien. Wir setzten uns dann noch lange neben sein Bett bis ihm vor Müdigkeit die Augen zu fallen und schleichen uns dann mit Glück unbemerkt raus. Leider bemerkt er es fast immer und fängt wieder von vorne an. Eigentlich wollten wir es durchziehen, dass er in seinem Bett schläft. Er hat sein eigenes Bett und Mama und Papa haben ein Bett, doch nachdem wir abwechseln alle ½ - 1 Stunden aufgestanden sind, sind wir oft so gerädert und geschafft, dass wir es aufgeben und ihn mit in unser Bett nehmen, wo er dann auch endlich irgendwann einschläft. Erkältet ist er zurzeit immer noch ein wenig, aber das kann doch nicht der Grund für diese Panik in der Nacht sein!? Seit kurzer Zeit führt er diese Prozedur auch zur Mittagsschlaf-Zeit durch. Doch sobald ich mich mit ihm hinlege, schläft er 3 Stunden. Eine Bekannt von uns sagte mir, dass Kinder in dem Alter auch häufig Albträume haben und dass ist einfach nur eine Phase. Kann das sein? Da mein Mann momentan arbeitslos ist und ich nur stundenweise arbeite, schließen wir Trennungsangst eigentlich aus. Wir geben ihn auch nur selten zu meinen Eltern, wo er auch nach ihrer Aussage nachts gut schläft. Können Sie uns vielleicht weiter helfen? Vielen Dank! Tina mit Boris & Merlin
Liebe Tina, ein so bedrohlich erscheinendes Ereignis wie ein Pseudokrupp-Anfall kann tatsächlich Ängste und Albträume auslösen. Vermutlich wird es eine Phase erhöhter angstbereitschaft sein, die mit den Wochen wieder nachläßt. Dann können Sie, wenn ihr Sohn mitspielt, ihn abends wieder in seinem eigenen Bett in den Schlaf begleiten. Übrigens darf man nicht zu früh herausgehen, man muß soviel Geduld haben, daß man den einsetzenden Tiefschlaf abwartet. Viele Grüße
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