Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Andauerndes Fremdeln

Frage: Andauerndes Fremdeln

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Sehr geehrter Herr Dr. Posth! Meine 12 Monate alte Tochter fremdelt nun schon seit 3 Monaten ohne das Besserung in Sicht ist.Sie weicht mir nicht von der Seite.Und sonst schreit sie die ganze Zeit, wenn ich mich auch nur umdrehe, obwohl ich ihr immer genau erkläre was ich jetzt mache und wo ich hingehe.Auch der Papa wird ignoriert und kann sie mir nicht abnehemen. Wie lange soll das noch so gehen? Ich habe langsam keine Geduld mehr und werde sie, wenn es so weiter geht, ohne Eingewöhnung, am 1. September einfach in der KIGA abgeben. Mit freundlichen Grüßen


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo letzteres sollten Sie nicht tun und schon gar nicht aus einem unberechtigten Gefühl von Ärger heraus. Ihre Tochter ist nicht Ihr Gegner! Das vermeintliche Fremdeln ist in Wahrheit Anhänglichkeit, die in diesem Alter typisch ist. Diese Anhänglichkeit zeugt davon, daß Ihre Tochter eine starke Bindung zu Ihnen eingegangen ist und Ihnen vertraut bei ihren ersten Schritten zur Loslösung. Aber jedes Entfernen von Ihnen erzeugt bei ihr noch Angst und Unsicherheit, bedenken Sie wie klein und unerfahren sie noch ist, und da hat sie Sie lieber in ihrer Nähe. Damit die Loslösung voran geht, muß sich Ihr Mann jetzt liebevoll auf seine Tochter zu bewegen und im Spiel und in kleinen Unternehmungen ihr zeigen, daß auch er vertrauenswürdig ist. Dann löst sie sich von Ihnen, und es wird leichter für Sie. Das vor allem dann, wenn er sie auch einmal wickeln und füttern kann und sie vielleicht eines Tages dann auch ins Bett bringen. Lesen Sie bitte einmal meine Langtexte, link oben links, Teil 2 und 3. Viele Grüße


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