Sehr geehrte Frau Henkes, unser 3 jähriger Sohn hat sehr große Angst vor seinem einen Onkel. Da dieser nicht direkt bei uns wohnt, sieht er ihn nur ca. 3-4 Mal pro Jahr. Letztes Weihnachten war alles noch gut, im März waren wir dann aber dort zu Besuch und der Kleine hatte auf einmal totale Panik und wollte sofort weg, als er seinen Onkel gesehen hat. Und das obwohl eigentlich nichts kritisches zwischen den beiden vorgefallen war, was ein Auslöser dafür gewesen sein könnte. Wir wollten dann gar kein großes Thema daraus machen und dachten uns, dass das vielleicht von selbst wieder weg geht, bis er ihn das nächste Mal sieht. Im August hatte unser Sohn dann Geburtstag und meine Familie inkl. Onkel waren zu Besuch, da hatte er dann wieder totale Panik und wollte auf keinen Fall am gleichen Ort sein wie sein Onkel, wir mussten ihm ständig ausweichen, weil der Kleine so große Angst hatte. Sobald er ihn gesehen hat, hat er sich an mich geklammert und bitterlich geweint und immer gesagt, dass er wieder gehen soll. Heute hat unser Sohn dann auf einmal totale Panik vor einem Bilderrahmen bekommen, der seit Monaten bei uns an der Wand hängt und in dem ein Foto mit seinem Onkel drauf ist. Er hat sich erst wieder beruhigt, als wir den Bilderrahmen abgehängt haben und auch da hat er noch mehrmals gefragt, ob der Onkel jetzt wirklich weg ist. Und das auf einmal, der Bilderrahmen hing wie gesagt ja seit Monaten an der Wand und hatte ihn bisher nie gestört. Wir haben daher den Eindruck, dass es nun nach einem halben Jahr eher schlimmer als besser wird und fragen uns jetzt deshalb, ob es vielleicht doch eine andere Herangehensweise hierfür gibt? Wir können nicht vermeiden, dass er seinen Onkel ab und zu sehen "muss" und wir möchten aber nicht, dass er immer solche Angst haben muss. Wie können wir ihm helfen, seine Angst zu überwinden? Was können wir tun, wenn er auf seinen Onkel trifft und Panik bekommt, wie reagieren wir in dem Fall am besten?  Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort!