Mitglied inaktiv
Lieber Dr Posth, leider war mein Beitrag heute morgen verschwunden- daher 2.Versuch.Wir werden im Jan beruflich(mein Mann)in die USA gehen.Ende Okt sollen wir für 1 Wo n. Detroit fliegen um einiges zu klären, Wohnung, Standorte besichtigen, etc.Viele Termine!Den Stress würde ich unserer Amelie (20Mon)gerne ersparen.Kann ich ihr eine Trennung von 1 Wo zumuten?Unsere Tagesomi würde bei uns einziehen.Amelie liebt ihre Tagesomi,fragt oft nach ihr und mag sie nicht gehen lassen,wenn sie da war.Sie kommt 1x/Wo, früher sogar 2xGanztags.Wenn ich wiederkomme freut sich Amelie, widmet sich aber schnell wieder der Tagesomi.Ich würde unser Bindungsverhältnis als gut bezeichnen- wir haben sie auch noch nie allein gelassen- wenn dann nur stundenweise mit der T'Omi .Ameli hat z.Zt eine anhängl. Phase.Welche Riskiken kann so eine Trennung für Am. birgen?Wie sollte ich mich entscheiden?Ich würde ihr den Stress dxer Reise gern ersparen-mache mir aber eben Sorgen wg Entw. Vielen Lieben Dank schon vorab
Hallo, so wie Sie das schildern, spricht eigentlich nichts dagegen, Ihre Tochter 1 Woche bei der Großmutter zu lassen. Die Dauer der Trennung spielt in diesem Alter ohnehin eine untergeordnete Rolle. Entscheidender ist, ob die Großmutter ihre Enkelin auch ins Bett bringen kann und trösten kann, wenn etwas passiert oder die Kleine traurig ist. Andererseits würde ein Kind den Reisestress gar nicht so belastend erleben, wenn für beziehungsmäßige Kontinuität gesorgt ist und seine Eltern sobald nötig auch verfügbar sind. Die momentane Anhänglichkeit hat wahrscheinlich etwas mit der bewußtseinbestimmten und damit endgültigen Trennung der Mutter-Kind-Dyade zu tun (sog. Wiederannäherungskrise n. Mahler). Aber das ist ein normales Entwicklungsgeschehen. Viele Grüße
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