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Ins Haus der Schwiegereltern einziehen trotz Probleme?

Ins Haus der Schwiegereltern einziehen trotz Probleme?

Milena98

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Hi, ich würde gerne eure Meinung zum Thema hören. Ich habe 2 Kinder (8 und 4 Jahre alt) und bin seit 12 Jahren mit meinem Mann zusammen. Wir sind früh Eltern geworden und wir machen aktuell beide nochmal eine Ausbildung/Umschulung. Da wir deshalb auf unseren Erspartem leben ist es finanziell eng, aber machbar. Die Situation würde sich ja nach 2 Jahren deutlich bessern. Leider sind meine Eltern früh verstorben und ich habe somit keinen Support auf den ich zurückgreifen kann. Nun hat die Familie meines Mannes ihr Einfamilienhaus renoviert und wünscht sich, dass mein Mann oder sein Bruder in den nächsten Jahren darin einzieht. Ich kann mir absolut nicht vorstellen dort zu leben, es wäre aber laut meinem Mann die einzige Möglichkeit auf die teuren Mieten hier zu verzichten und endlich in ein eigenes Haus zu ziehen. Das Problem ist, ich bin schon seit Jahren der Störfaktor der Familie. Die Familie der Mutter kann mich absolut nicht leiden und macht sich gerne über mich lustig auf Geburtstagsfeiern usw. Es handelt sich dabei um die Tante meines Mannes und ihre Kinder die im gleichen Alter wie mein Mann sind. Ebenso mein Schwager. Ich habe leider nicht das idealtypische Erscheinungsbild und das war der zu Beginn der Nährboden. Zuvor war der Vater meines Mannes die Zielscheibe der Familie.  Reden habe ich schon mehrfach versucht und meine SM meint, es sei halt ihre Familie und das sie nicht mehr machen kann als mit ihnen zu reden. Nur wäre diese Familie an Geburtstagen und Feiertagen immer in dem Haus zu Besuch. Außerdem ist es ein offener Flur, so dass man zwangsläufig in der Wohnung der unteren Partei ist, bevor man nach oben gelangt. Ein weiteres Problem ist der Hund der Familie, der bellt wenn wir das Haus betreten. Durch den Hund wäre uns auch ein eigener verboten.  Man würde also immer deutlich mitbekommen, wann wer kommt und geht. Als wir uns in einer Ehekrise befanden, hat die Familie meines Mannes kein Wort mehr mit mir gesprochen. Im Falle einer Trennung müsste ich dann ausziehen und würde das immer im Hinterkopf behalten. Auch sämtliche Entscheidungen rund um das Haus müssten demokratisch entschieden werden, sowie mein Schwager ausgezahlt werden. Dann geht das weiter dass meine SM sämtliche Erinnerungen aufbewahrt auf dem Dachboden und Keller. Zb steht dort seit Jahren das Babybett meines jüngsten Kindes oder die alten Schulranzen meines Mannes. Es sind unzählige Dinge und ich kann dieses Horten von Gegenständen absolut nicht leiden ☹️ Außerdem kommt dann evtl noch die Pflege der Schwiegereltern hinzu..  Vielleicht bin ich auch einfach zu pingelig oder undankbar, aber ich kann mir dieses Zusammenleben absolut nicht vorstellen. Leider gibt mein Mann auch keine konkrete Aussage wie das mal werden soll, er will es auf sich zukommen lassen. Es wurde wohl extra für die Kinder gebaut und hart erarbeitet. Er findet man kann es mir nicht recht machen und ich wollte mal eure ehrliche Meinung dazu.. 


bellis123

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Antwort auf Beitrag von Milena98

Ich würde auf gar keinen Fall dort einziehen.  Müsst ihr gleichzeitig eure Umschulung machen? Hintereinander und der jeweils andere arbeitet Vollzeit im alten Job würde die finanzielle Situation vielleicht entschärfen.


albaconi

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Antwort auf Beitrag von Milena98

Wenn ich das so lese, gibt es absolut keinen positiven Grund, um dort einzuziehen. Noch kannst du dich in deine vier Wände zurückziehen. Das ist dann nicht mehr möglich und du bist ihnen ständig ausgeliefert. Das kann kein Mensch lange durchhalten. Ich vermisse, dass dein Mann zu dir steht und dich gegen seine Familie schützt. Für ihn ist das einfach. Er kommt ja quasi nach Hause. Alles auf sich zukommen lassen, ist eine Aussage, die alles und nichts bedeutet. Er wird sich sicher ad hoc entscheiden, je nach Laune und du musst dann mitziehen. Du würdest ständig unter Beobachtung stehen und bedenke auch, dass deine Kinder in einer angespannten (ich möchte sogar sagen vergifteten) Atmosphäre große würden. Auch wenn es finanziell eng ist, habt ihr euch doch für die Fortbildungen entschieden. Du schreibst ja, dass es machbar ist und es sich bessern wird. In meinem Umfeld habe ich miterlebt, wie der Mann im Haus seiner Eltern wieder zum Sohn wurde. Immer erst mal zu Mama und dann zur eigenen Familie. Das ging nicht lange gut und endete in einer Trennung. Sollte es bei dir soweit kommen, bist du die alleinige Verliererin. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass dieser Kelch an dir vorbei geht.