Bibi97_
Hallo zusammen, ich habe vor 6 Wochen unseren ersten sohn entbunden und seitdem leidet soeinbisschen meine Beziehung sowie die Gesamtsituation. Natürlich steht das Baby im Vordergrund und benötigt die meiste Aufmerksamkeit aber ich hab das Gefühl wir bleiben als Paar auf der Strecke. Mein Partner hat sich die erste Zeit echt liebevoll um das Baby gekümmert, aber jetzt so nach und nach irgendwie immer weniger. Ich muss dazu sagen, dass der kleine super viel schreit und wir an unsere Grenzen kommen. Da mein Partner Vollzeit arbeiten geht und um 5 Uhr aufstehen muss, übernehme ich die Nächte komplett alleine. Da ich voll stille, muss ich sowieso immer aufstehen. Seit wir aus dem Krankenhaus sind, schläft er auch auf dem Sofa.. der kleine gibt viele Geräusche von sich wenn er schläft und da mein Partner einen leichten Schlaf hat, wird er bei jedem kleinsten Geräusch wach. Ich kann zb problemlos schlafen und werde nur wach wenn der kleine wirklich unruhig wird. er hat schon ein paar mal probiert im Bett zu schlafen, aber es klappt einfach nicht. Das Problem ist, dass die Couch super unbequem ist und das ja keine Dauerlösung sein kann.. wir haben aber auch keinen Platz um irgendwo noch ein Bett aufzustellen. Es wird ja auch noch länger dauern, bis der kleine durchschlafen wird. Dazu schläft er auch überhaupt nicht gerne alleine. Tagsüber muss ich ihn entweder im Arm halten oder in der trage. Wenn ich ihn ablege, wird er sofort wach. So ist es auch nachts. Manchmal klappt es, dass er für ein paar Stunden im Beistellbett schläft. Aber eine ganze Nacht haben wir es nicht geschafft, irgendwann nehme ich ihn in meinem Arm und wir schlafen dann so weiter. Da durfte ich mich auch schon anhören, dass ich ihm es noch angewöhne nicht alleine zu schlafen. Ich bin aber der Meinung, man kann so einem kleinen Baby das nicht angewöhnen und es braucht einfach die Sicherheit und den körperkontakt, auch wenn es für mich super anstrengend ist. Es sind also mehrere Baustellen, die wir momentan haben und wir finden leider keine Lösung. Ich finde es auch super Schade, dass mein Partner nicht bei uns schläft. Vielleicht hat jemand einen Rat ?
Würde es denn irgendwas ändern, wenn ihr nachts beide wach seid? Ich finde es völlig klar, dass der, der arbeitet und seine sinne beieinander haben muss, schlafen kann. Vll kauft ihr ein richtig gutes sofa mit schlaffunktion? Wie lange das baby nicht alleine schlafen kann, weiß niemand. Wenn du abgestillt hast, kann dein mann ja die wochenenden übernehmen und du gehst auf's sofa. Irgendwann wird ein familienbett möglich sein und irgendwann zieht das kind auch ins eigene bett. Gebt euch zeit! Alle müssen sich an die neue situation gewöhnen
Bei uns war klar- der/diejenige der/die arbeiten gehen musste, schläft durch. Bei uns war das der Mann. Da ich auch gestillt habe, ist das so. Ich bin bei @Sue_Ellen .... es bedarf der Zeit. Und wann das sein wird, ist nicht klar. Wichtig ist, dass Du das mit deinem Partner besprichst. Vielleicht kauft Ihr ein anderes Sofa damit es für den Daraufschläfer gemütlich wird. Ein Kind verändert alles. Aber alles hat auch seine Zeit.
Hallo, ich finde das normal, mein Mann hat sogar einige Jahre auf einer Gästematratze im Wohnzimmer geschlafen, weil wir mehrere kleine Kinder hintereinander hatten. Die ganze Familie hängt ja in dieser Zeit vom Hauptverdiener ab, und da sollte der wenigstens ausgeruht sein. Wir hatten für ihn eine leichte Schaumstoffmatratze, faltbar und tagsüber auf dem Schrank verstaubar. Was das Einschlafen deines Sohns angeht: Es stimmt, Babys brauchen sehr viel Wärme, Nähe und Körperkontakt. Aber diese bekommen sie auch, ohne dass man sie auch noch beim Einschlafen tragen oder halten muss. Du bist ja jetzt schon am Limit. Und wenn du deinem Sohn beibringst, dass er nur im Arm einschlafen kann, dann wird er das auch noch mit 12 Monaten und länger exakt so brauchen und verlangen, und zwar sehr nachdrücklich – ganz einfach, weil du es ihm so beigebracht hast. Damit kommst du also kräftemäßig bald in Teufels Küche. Beim ersten Kind habe ich denselben Fehler gemacht. Ich habe meine Tochter im Arm einschlafgestillt, mit dem Ergebnis, dass sie während der gesamten Babyzeit nicht mehr selbst einschlafen konnte. Das Problem war, wenn ich ganz ehrlich bin, hausgemacht. Beim zweiten Kind war ich klüger. Mein Sohn bekam Nähe satt, aber zum Schlafen habe ich ihn immer wach hingelegt. Natürlich bin ich bei ihm geblieben, habe ihm vorgesungen oder -gesummt, die Wiege sanft geschuckelt, und er konnte mich die ganze Zeit sehen. Er ist zufrieden, entspannt und ohne Tränen eingeschlafen. Mit sechs Wochen kannst du es noch schaffen, dass dein Sohn etwas umlernt. Das geht am besten, indem man ihn erst im Arm schuckelt, dann wach hinlegt und die Zeit, bis man ihn wegen seines Protests hochnimmt, immer einige Momente ausdehnt. Das dauert lange, weil es nur in kleinen Schritten geht und man das Baby auch nicht belasten sollte. Falls du das nicht möchtest, einfach beim nächsten Baby vertrauen, dass es wunderbar auch ohne Arm einschläft. Generell muss man trotzdem sagen, dass die Babyzeit irre anstrengend ist, eben wegen des ununterbrochenen Schlafmangels. Es kommt meist zwischendurch eine Phase, wo das Baby mal einige Wochen gut schläft, aber das bleibt im ersten Lebensjahr nicht so. Ich selbst war immer heilfroh, wenn die schöne, aber wahnsinnig schlauchende Babyzeit vorüber war. Das ist wirklich völlig normal. LG
6 wochen sind ja nichts. du bist ja noch im wochenbett. das dauert rund 8-12 wochen und mindestens bis dahin ist ausnahmezustand. wenn eure beziehung nicht mal das überlebt wird es hart, sorry. danach könnt ihr langsam mal überlegen wie es weitergehen soll/kann. wir haben 1 familienbett in dem wir eltern und mindestens 3 unserer 4 kinder schlafen (die große schläft inzwischen meistens in ihrem zimmer), weil es so für uns passt. für euch scheint das keine option zu sein (wobei: hat dein partner es schon mal mit loop earplugs versucht?) und dann ist das auch ok. es gibt keinen weg der für alle richtig ist, zumal sich die schlafsituation auch ständig ändern kann und wird. eine krankheit oder ein ereignis können selbst ein kind dass schon ewig problemlos alleine in seinem zimmer schläft wieder ins elternbett treiben. vielleicht solltet ihr euch das als allererstes bewusst machen: nichts ist fix und was heute noch katastrophal ist kann morgen schon prima klappen - und umgekehrt. habt ihr ein kinderzimmer? wenn ja: warum schläft dein partner nicht dort, wenn das sofa so unbequem ist? und irgendwann kann man peu a peu "tauschen", kind ins kizi, evtl. zunächst mal mit begleitung, und papa zurück ins schlafzimmer. egal wie: probiert die optionen aus und ärgert euch nicht wenn das nicht sofort klappt. wobei ich eines bald unterlassen würde: das kind zum schlafen in den arm zu nehmen. das hältst du garantiert nicht lange durch, ich spreche aus erfahrung. und es wird in 2 monaten nicht leichter das zu ändern als in 2 wochen. im gegenteil, weil du bis dahin mit den nerven am ende bist. das hat nichts mit alleine schlafen zu tun und auch nichts mit durchschlafen.
Es sind ja mehrere Punkte, die zusammenkommen. Du musst glaube ich für dich klarer herausarbeiten, was genau stört und dann kann man eventuell noch etwas anpassen. Wobei es natürlich so ist, dass ein Baby den Alltag komplett auf den Kopf stellt, einen Rückweg ganz zum vorherigen Zustand gibt es nicht 😉 Verletzt es dich, dass dein Mann nachts wo anders schläft? Das solltest du versuchen, nicht persönlich zu nehmen, sondern es pragmatisch sehen. Alles, was euch als Familie zu mehr oder besserem Schlaf verhilft, ist legitim. Hast du das Gefühl, die Lasten sind ungleichmäßig verteilt? Du kümmerst dich 24/7 um das Baby, und dein Mann "drückt" sich um die Nächte und ist tagsüber abwesend, da auf Arbeit? Dann sprecht miteinander, hör dir auch an, wie es deinem Mann mit der aktuellen Situation geht. Wenn er Vollzeit arbeitet, dann musst du das Baby nun mal länger betreuen als er. Aber überlegt gemeinsam, wie ihr die Aufgaben so verteilen könnt, dass es sich fair anfühlt. Zum Beispiel er nimmt nach Feierabend das Baby, und kann dafür ausspannen, wenn du es ins Bett bringst. Das Sofa ist unbequem? Dann dafür eine Alternative finden: anderes Sofa besorgen oder Matratze entweder in faltbar, oder tagsüber an die Wald lehnen o.ä. Falls ihr ein Kinderzimmer habt, evtl. dort ein Einzelbett hinstellen, in dem kann in ein paar Jahren auch das Kind schlafen, und bis dahin tagsüber Bücher lesen und spielen. Das Baby schläft nur beim Tragen ein? Das ist kann wirklich sehr kräftezehrend werden. Aber es stimmt nach meiner Erfahrung nicht ganz, dass es nur Gewöhnung ist. Jedes Baby tickt anders. Bei mir hat das erste Kind zum Beispiel super durchgeschlafen und hat mit 3 kaum Einschlafbegleitung gebraucht. Beim zweiten hat kein einziger der "Kniffe" vom ersten Kind funktioniert, es schläft deutlich schlechter und braucht jetzt mit 5 immer noch oft nachts Körperkontakt. Also ich würde immer zuerst die Bedürfnisse und Vorlieben des Babys anschauen und dann müsst ihr als Eltern entscheiden, was ihr leisten könnt und was nicht.
Meine Liebe... euer Leben steht gerade Kopf. Bitte gib euch Zeit. 1. Du bist noch im Wochenbett Bedürfnisse Baby und Mami haben absolut vorang 2. Lass dein Mann auf dem Sofa oder Mattraze schlafen.. Er wird es überlen, ABER er musssich nicht von einer Schwangerschaft / Geburt erholen und stillen muss er auch nicht. 3. Babys kann man nichts an- oder abgewöhnen. Dein Kind ist 6 Wochen alt, hör auf ihn optimieren zu wollen.. Babys brauchen viel nähe und wärme. Mein Sohn konnte manchmal von heute auf morgen etwas nicht mehr oder umgekehrt. Versuch dich auch auszuruhen wenn der Kleine schläft. Vielleicht kann dir deine Hebamme Stillpositionen im Liegen zeigen und ihr schläft beide zusammen, Tag oder Nacht.. Die ersten Wochen sind intensiv alles hat sich umgestellt. Versuche für dich eine gewisse Ruhe zu finden, die Hilft dir und dem kleinen Engel. Angenehm sind auch Spazirgänge. Wenn der Kleine im Wagen schläft kannst du mit ihm auch gemütlich auf einer Parkbank sitzen und etwas Ruhe bekommen. Es kommt alles, gib dir und deiner Familie Zeit. Du bist jetzt Mami geworden was wunderschön ist. Zeit mit dem Partner kommt wieder. Aber jetzt geht alles zusammen nicht. Alles gute für dich
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