Kopfkissen und Bettzeug - worauf muss man achten

Kopfkissen und Bettzeug - worauf muss man achten

Der Lieblingsort vieler Deutschen ist: das Bett. Hier ist es gemütlich warm und kuschelig und es lässt sich prima drin schlafen. Gut so, denn ausreichender Schlaf ist maßgeblich für unsere Leistungsfähigkeit am Tag verantwortlich. Wer sich dagegen hin und her wälzt, friert oder schwitzt, sollte vielleicht über eine neue Bettdecke und ein neues Kopfkissen nachdenken!

Denn nach dem Motto "Wie man sich bettet, so schläft man" sollte man die individuell passende Zudecke auswählen. Sie sorgt dafür, dass der Schläfer schön warm und vor allem trocken liegt und die Temperatur unter der Decke gleich bleibt. Dabei gibt es keine Decke für das ganze Jahr, die sommers wie winters die richtige Temperatur hält.

Verschiedene Aspekte müssen bei der Auswahl beachtet werden, ein Kriterium ist die richtige Größe der Zudecke. Hier muss ein Wechsel gut überlegt sein, denn damit muss auch neue Bettwäsche angeschafft werden. Bedenken Sie, dass in Deutschland die kleine Normgröße 135 x 200 cm ist. Andere Länder bzw. Möbelhäuser aus anderen Ländern bieten gegebenenfalls andere Größen an und dann muss auch die Bettwäsche eine andere Größe haben. Bei Personen, die größer als 1,80 Meter sind, schaut bei diesen Decken oft mehr als der kleine Zeh heraus. Und kalte Füße stören den Schlaf, können den Schläfer sogar aufwachen lassen.

Nicht unbedingt empfehlenswert: eine große Decke für Paare

Eine Wolldecke, die in den kalten Nächten noch extra aufgelegt wird, ist auch keine Lösung, da sie das Gewicht erhöht, das auf den Schläfer drückt. Eher sollte man hier eine Komfortgröße von 155 x 220 cm wählen. Die größeren Modelle für Paare sind übrigens auch nicht unbedingt empfehlenswert, da Mann und Frau es doch eher unterschiedlich warm mögen.

Ein anderer Aspekt ist das Füll-Material und die Füllmenge: Zur Auswahl stehen Decken mit Federn und Daunen, Decken aus Naturhaar wie Schurwolle oder Faserdecken mit synthetischer Füllung oder aus nachwachsenden Rohstoffen.

Federbettdecken sind kuschlig warm

Federbettdecken sind leicht, kuschelig, nehmen viel Feuchtigkeit auf und speichern die Wärme optimal - aber sie sind auch von allen Füllungen am teuersten. Wichtig ist der Anteil der Daunen: Je höher der Daunenanteil ist, desto leichter ist die Decke auch. Generell sind Gänsedaunen qualitativ besser als Entendauen. Experten empfehlen, dass eine solche Winterdecke einen Daunenanteil von mindestens 90 Prozent haben sollte. Eine gute Pflege - nämlich Waschen oder Reinigen alle drei bis vier Jahre - garantiert, dass die Decke ihre guten Eigenschaften behält.

Decken aus Kaschmir, Kamelhaar oder Schurwolle - für starkes Schwitzen

Decken aus Naturhaar, beispielsweise Schurwolle, Kaschmir und Kamelhaar zeichnen sich durch eine besonders hohe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Diese Decken können tatsächlich etwa 40 Prozent ihres Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen - und dabei fühlt sich die Decke nicht einmal klamm an. Deshalb ist so eine Füllung für stark schwitzende Schläfer geeignet.

Kunstfaserdecken - für Allergiker besonders geeignet

Decken mit synthetischer Faserfüllung gibt es ebenfalls in verschiedenen Wärmestufen. Sie sind kostengünstiger und sehr waschbeständig, was sie für Hausstauballergiker empfehlenswert macht. Das Angebot an synthetischen Faserdecken ist groß, genauso die Qualitätsunterschiede.

Eigenschaften wie Bauschkraft und Faserform, die zum Füllen verwendet wurde, und Ausrüstung, ob antistatisch oder klimaregulierend, sind entscheidend: Die Füllung bestimmt Feuchtigkeitstransport und die klimaregulierenden Eigenschaften.

Noch ein Wort zu Faserdecken aus nachwachsenden Rohstoffen. Im Unterschied zu Faserdecken aus Synthetics, die nicht biologisch abbaubar sind, bestehen diese Decken aus Zellulose, welches aus Holz oder Mais gewonnen wird und zu einer Endlosfaser verarbeitet wird. Dieses Material schont also auf jeden Fall die Umwelt. Außerdem verfügt solch eine Decke über eine gute Feuchtigkeitsaufnahme, hat eine gute Bauschkraft und ist auch bis zu 60 Grad waschbar.

Wichtig ist, wenn Sie die Decke zuhause in der Waschmaschine waschen, sollte erstens natürlich die Waschtrommel groß genug sein, dass heißt etwa 7,5 kg Füllvolumen fassen und zweitens sollte danach ein entsprechend großer Trockner zur Verfügung stehen! Andernfalls bleiben Flecken oder Stockflecken auf der Decke zurück.

Das passende Kopfkissen

Das Kopfkissen soll vor allem den Kopf in der Schlaflage stützen. Es muss dem Kopf Halt bieten, soll die Halswirbelsäule entlasten und verhindern, dass die Nackenmuskeln überdehnt werden.

Hier spielen bei der Auswahl die Schlafposition, das Sinkverhalten der Matratze und die Halslänge eine Rolle, genauso wie das Wärmeempfinden und das Druckempfinden, die Waschbarkeit und mögliche Unverträglichkeiten des Materials. Nach diesen Kriterien muss das individuell passende Kissen ausgesucht werden. Denn es gibt kein Kissen, welches für jede Person gleich gut geeignet ist.

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