Rührkuchen - praktisch und beliebt bei der ganzen Familie

Marmorkuchen, Sandkuchen oder Zitronenkuchen - ein einfacher Rührkuchen kommt bei jeder Kaffeetafel gut an. Er schmeckt lecker, er ist sehr einfach und mit relativ wenigen Zutaten zu backen, und er übersteht einen Transport nahezu unbeschadet - viele, gute Gründe, die einen Rührkuchen gerade bei Familien mit Kindern beliebt machen.

Die Zubereitung ist kinderleicht: Ein Rührkuchen besteht aus einigen Zutaten, die alle nur zusammen gerührt werden. Ist der Teig fertig, wird er einfach nur in eine gefettete Kastenform, in eine Kranzform, in eine Guglhupf-Form gefüllt oder etwa für den Kindergeburtstag auch auf ein Backblech gestrichen. Aber Vorsicht, den Teig nicht bis obenhin zum Rand füllen, denn der Kuchen geht noch auf, deshalb sollte noch etwas Luft nach oben sein. Teig, der eventuell überschüssig ist, können Sie stattdessen auf kleine Muffinförmchen verteilen. Denn Muffins sind im Prinzip nichts anderes als kleine Rührkuchen. So können Sie beispielsweise umgekehrt auch Muffins als Rührkuchen backen.

Bei solch einer Beliebtheit des Rührkuchens verwundert es nicht, dass es natürlich unzählige Rezepte und Varianten gibt: Die Klassiker sind Marmorkuchen und Zitronenkuchen, aber mit Nüssen, Kokosraspeln, Schokoladentropfen, Kaffee oder verschiedenen frischen Früchten, etwa Bananen, Himbeeren, Äpfeln etc., getrockneten Früchten oder auch kandidierten Früchten ergeben sich viele Variationsmöglichkeiten.

Abgerundet wird der Kuchen mit einer Glasur, ob mit Schokolade oder mit Fruchtglasur, so dass bunte Zuckerstreusel oder gehobelte Nüsse festkleben, alternativ ist auch das Bestreuen mit Puderzucker beliebt.

Ganz einfach lecker - Rührkuchen mit Orangengeschmack

Sie benötigen für diesen einfachen Kuchen nur vier Grundzutaten, Eier, Butter, Zucker und Mehl, alle in gleicher Menge plus etwas Backpulver und eine Bio-Orange. Wichtig ist für diesen Kuchen nur, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Rühren Sie also 230 g Zucker mit 230 g Butter schön cremig. Wiegen Sie dann 4 Eier ab, es sollten auch 230 g sein. Geben Sie erst ein Ei in die Schüssel, verrühren Sie es vollkommen, geben Sie dann Schritt für Schritt nacheinander alle weiteren Eier und eine Prise Salz hinzu. Außerdem waschen Sie eine Orange heiß ab, raspeln die Schale ab und pressen die Frucht aus - Saft und Schale kommen als Aroma ebenfalls zum Teig. Wiegen Sie dann 230 g Mehl ab, mischen Sie es mit einem halben Teelöffel Backpulver und sieben Sie es ebenfalls in die Schüssel, es wird dann schön vorsichtig untergehoben. Nun können Sie eine Kastenform einfetten und den Teig einfüllen, die Oberfläche bestreuen Sie mit gehobelten Mandelblättchen. Wer mag, stößt die Form auch noch einmal fest auf die Arbeitsfläche, damit sich der Teig darin gut verteilt. Dann lassen Sie den Teig noch eine halbe Stunde ruhen, bevor Sie die Form bei 180 Grad für 45 Minuten auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen geben. Nun brauchen Sie etwas Geduld, wenn es dann aber in Ihrer Küche lecker duftet und der Kuchen eine schön goldbraune Farbe angenommen hat, können Sie ihn nach der Garprobe entnehmen. Stellen Sie ihn zunächst 5 Minuten auf ein Rost, dann können Sie ihn mit dem Papier ganz leicht aus der Form heben, auf die Kuchenplatte setzen und anschneiden.

Leichte Variante: Rührkuchen ohne Butter

Dieser Rührkuchen wird vollkommen ohne Butter zubereitet, für die Leichtigkeit sorgen 3 zu Eischnee geschlagene Eiweiß. Damit beginnen Sie auch direkt, danach können Sie die 3 Eigelb mit 200 g Zucker cremig verrühren, 200 g Sahne zugeben und weiter rühren. In einem anderen Gefäß messen Sie 100 g Mehl, 100 g Speisestärke, 20 g Kakao und 15 g Backpulver ab und sieben dieses Gemisch in die Rührschüssel. Alles wird mit dem Handrührgerät und einer Prise Salz zu einem zähen Teig verrührt, zum Schluss heben Sie vorsichtig den Eischnee unter. Anschließend füllen Sie den Teig in eine 26er-Springform, die Sie zuvor mit Backpapier ausgelegt haben und stellen diese bei etwa 170 Grad für insgesamt etwa 50 Minuten in den Ofen. Nach der Backzeit wird der Kuchen noch heiß dünn mit etwas Milch bestrichen und mit Puderzucker bestäubt.

Saftig, fruchtig: Rührkuchen mit Quark und Mandarinen

Die Zubereitung ist in Nullkommanix erledigt: Sie brauchen eine große Rührschüssel, hier geben Sie hinein: 125 g weiche Butter, 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Eier und 100 g Quark (20 %). Nun verrühren Sie alles mit dem Handrührgerät bevor sie 250 g Mehl, das mit 2 TL Backpulver gemischt ist, zufügen und die abgetropften Mandarinen aus einer Dose vorsichtig unterheben. Den Teig füllen Sie in eine gefettete Guglhupf-Form, diese muss anschließend bei 180 Grad etwa 55-60 Minuten auf der zweiten Schiene von unten backen.

Süß und fluffig: Ananas - Rührkuchen

Für diesen Kuchen können Sie zu Dosenobst greifen oder eine frische Ananas von der Schale befreien und in mundgerecht kleine Stücke schneiden. Der Vorteil bei der Dose: Hier können Sie nach dem Abgießen der Früchte den Obstsaft mit Puderzucker verrühren und erhalten so einen schön fruchtigen Guss, der zum Schluss über den Kuchen verteilt wird. Zunächst verrühren Sie aber 250 g Butter oder Margarine mit 200 g Zucker, 4 Eiern, einem Päckchen Vanillezucker und einer Prise Salz. Dann geben Sie 200 g Sauerrahm hinzu und verrühren alles. Im dritten Schritt sieben Sie 250 g Mehl, welches mit 50 g Speisestärke und einem Päckchen Backpulver gemischt ist, dazu und verrühren alles zu einer gleichmäßigen Teigmasse. Die Ananas-Stückchen werden zum Schluss untergehoben. Schon füllen Sie den Teig in eine gefettete Backform und backen den Kuchen bei etwa 160 Grad etwa 50-60 Minuten. Stechen Sie nach dieser Zeit mit einem Holzspieß in den Teig - sollte beim Herausziehen noch Teig daran kleben bleiben, muss der Kuchen noch weiter backen. Im anderen Fall können Sie die Form entnehmen, abkühlen lassen und den Kuchen mit einer Glasur oder Kuvertüre in weißer Schokolade bedecken und mit Zuckerperlen oder Kokosraspeln bestreuen.

Ein Fest für Naschkatzen: Rührkuchen mit Schokolade und Sauerkirschen

Saftige Kirschen und feiner Schokoladengeschmack - eine perfekte Kombination und beliebt bei allen Schlemmermäulchen. Wetten, dass dieser Kuchen im Nu verputzt ist?! Öffnen Sie zunächst ein Glas Sauerkirschen und lassen Sie die Kirschen abtropfen, den Saft benötigen Sie später noch. In einem hohen Gefäß mischen Sie anschließend 300 g Mehl mit 2 gestrichenen Teelöffeln Backpulver und einem halben Teelöffel Natron, einer Prise Salz und einem Esslöffel Kakao. In einer großen Schüssel wird dann mit dem Handrührgerät der Teig gerührt, zunächst geben Sie zwei Eier hinein und schlagen sie schaumig auf, dazu kommen 60 g Zucker und 150 g Butter. Alles wird gut verrührt, ehe Sie die Mehl-Kakao-Mischung hinzugeben. Damit der Teig nicht zu trocken gerät, geben Sie vom Kirschsaft 250 ml dazu und verrühren alles einige Minuten auf höchster Stufe. Zu guter Letzt geben Sie schließlich nur noch die Kirschen sowie 100 g Schokoladenraspel in die Schüssel und heben sie vorsichtig unter die Teigmasse. Das war`s schon, füllen Sie den Teig in eine gefettete Kasten- oder Kranzform und backen Sie den Kuchen eine knappe Stunde bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

Köstlich zu Kaffee und Kakao: Kuchen mit Kokosgeschmack

Zunächst müssen Sie 150 g Butter auf dem Herd zerlassen und abkühlen lassen, außerdem können Sie den Ofen schon einmal auf 200 Grad vorheizen. Danach sieben Sie 250 g Mehl in eine Rührschüssel, mischen es mit 2 TL Backpulver, 150 g Zucker und 1 Prise Salz. Nun rühren Sie 3 Eier und ein Viertelliter Milch so lange unter, bis Sie einen schön gleichmäßigen Teig erhalten. Anschließend geben Sie die Butter hinzu und rühren alles noch einmal gut durch. Im letzten Schritt heben Sie nur noch vorsichtig 150 g Kokosflocken unter. Jetzt füllen Sie den Teig in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Form und backen den Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten. Nachd er Zeit muss der Kuchen noch etwa 10 Minuten in der Form ruhen, danach lässt er sich ganz leicht aus der Form lösen und Sie können ihn zum Kaffetrinken servieren.

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