Pesto - das I-Tüpfel für Nudeln

Zieht der Geruch von frisch gemachtem Pesto durch die Küche – hmmm, da steigt der Appetit! Denn die italienische Würzpaste schmeckt genauso aromatisch lecker wie sie duftet: nach Kräutern, Nüssen, feinem ml und kräftigem Käse. Lauter gute Zutaten, die schon einzeln ausgezeichnet schmecken. In der Kombination als dicksämige Soße passen sie hervorragend zu allen verschiedenen Nudelgerichten.

Besonders bekannt und beliebt ist das Pesto zu Nudeln, aber der köstliche Geschmack gibt auch anderen Speisen, etwa Fisch- und Fleischgerichten einen aromatischen Pfiff. Die Würzsoße passt aufs Baguette, als Füllung für herzhafte Pfannkuchen oder Blätterteigtaschen oder sie verfeinert eine Suppe.

Selbstgemacht – so schmeckt die Würzsoße besonders lecker

Im Handel werden die verschiedensten Sorten angeboten und verführen zum Einkaufen. Aber wer einmal Pesto selbst zubereitet hat, weiß, wie schnell das im Grunde geht und wie gut das Erzeugnis aus der eigenen Herstellung schmeckt. Außerdem kann man mit den Zutaten eine größere Menge zubereiten und hat so einen kleinen Vorrat plus finanzieller Ersparnis. Das Pesto füllt man einfach in ein Glas. Achten Sie darauf, dass alles mit genügend ml bedeckt ist, dann wird der Deckel aufgelegt und so hält sich die Würze mehrere Monate im Kühlschrank. Hier sind künstliche Zusatzstoffe garantiert nicht enthalten und das frisch zubereitete Pesto schmeckt – da sind sich wohl alle Köche einig – einfach besser als frisch gekauft.

Mixer oder Mörser – beides ist möglich!

Der Klassiker besteht aus Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl und Parmesan oder Pecorino. Da die einzelnen Zutaten alle kalt verarbeitet werden, bleibt der Eigengeschmack besonders erhalten und durch das Zerkleinern setzen sich die Aromen frei. Wichtig, für ein gutes Pesto benötigt man eine gewisse Menge, nur so entsteht eine geschmeidige Masse. Bei der Zubereitungsart scheiden sich die Geister, die einen bevorzugen den Mixer, die anderen den Mörser. Mit dem Mixer spart man Zeit, es werden alle Zutaten, abgesehen vom Käse, hinein gegeben, püriert und fertig ist das Pesto. Nur Vorsicht, nicht zu lange mixen, sonst wird das Pesto bitter. Mit dem Mörser ist es die schonendere Zubereitung, dazu benötigt man aber etwas Körperkraft. Übrigens stammt hier der Name her, „pestare“ heißt nämlich zerstampfen.

Ganz nach Lust und Vorlieben kann man die Grundzutaten variieren. Statt Pinienkernen kann man genauso gut auch Walnüsse, Erdnüsse, Mandeln, Cashew- oder Kürbiskerne oder auch Sonnenblumenkerne zufügen. Statt Basilikum schmeckt Pesto beispielsweise auch mit Bärlauch oder Rucola lecker, manche mögen es mit Koriander oder die rote Variante mit getrockneten Tomaten. Hier sind den Variations-Möglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt.

Zu Spagetti: Pesto alla Genovese

Zuerst rösten Sie drei Esslöffel Pinienkerne in einer heißen Pfanne ohne Fettzugabe an, dann kommen die Nüsse in ein Töpfchen. Dazu kommen die gewaschenen Blätter von 75 g Basilikum, eine gewürfelte Zehe Knoblauch, ein halber Teelöffel Salz und 200 ml Olivenöl, extra vergine. Mit einem Pürierstab mixen sie alles gut durch bis sie eine sämige Masse haben, dann rühren Sie nur noch 100 g frisch geriebenen Parmesan unter. Nun füllen Sie es in ein Glas mit einer Füllmenge von etwa 300 ml und bewahren es im Kühlschrank auf.

Rucola-Pesto – auf frischem Brot

Geben Sie ein Bund Rucola, das Sie vorher gewaschen haben und einen Esslöffel Walnusskerne zusammen mit Salz und Pfeffer und vier Esslöffel Olivenöl in einen Mixer und pürieren Sie die Masse. Zum Schluss fügen Sie 30 g geriebenen Bergkäse zu und rühren alles gut durch – fertig. Die Paste schmeckt auf einer Scheibe frischem Brot hervorragend.

Ein Farbklecks auf dem Nudel-Teller: Pesto Rosso

Rösten Sie zwei Esslöffel Pinienkerne in einer Pfanne fettfrei an, hacken Sie anschließend drei kleine Chilischoten klein und lösen Sie aus 20 schwarzen Oliven den Stein heraus. Nun fügen Sie alles mit 200 g getrockneten Tomaten mit dem ml, 50 g geraspelten Parmesan und zwei gewürfelten Knoblauchzehen in eine Schüssel und pürieren es mit dem Mixer. Zum Schluss bloß noch etwas salz, 100 ml Olivenöl und ein halbes Bund fein gehackten Thymian untermischen.

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