Mhm, lecker und gesund: Honig

Mhm, lecker und gesund: Honig

Honig ist ein Universalmittel: Er süßt den Tee am Morgen, schmeckt im Joghurt und als Dressing im Salat, als Marinade zu Fleisch und am Abend in der Milch macht er wunderbar müde. Das Naturprodukt besteht zu 75 Prozent aus Zucker und schmeckt auch Kindern. Aber Vorsicht: Für Kinder im ersten Lebensjahr ist Honig verboten! Ihr Darm ist für die eventuell enthaltenen Keime noch nicht widerstandsfähig genug.

Und Honig hat gesundheitsfördernde Eigenschaften: Er wirkt antibiotisch, da der Honig den Bakterien das Wasser entzieht. Auch fördert er die Wundheilung und wird deshalb von manchen Medizinern bei Verbänden genutzt. Es heißt, mit Honigauflagen verhindert man, dass die neu gebildeten Hautschichten verletzt werden. Ein paar Löffel Honig sollen auch gegen Verstopfungen bei Kindern helfen. Und Honig wirkt gegen Karies, so haben Studien bewiesen, dass Honig in hohen Dosierungen das Wachstum von Kariesbakterien hemmt.

Was tun, wenn Honig fest geworden ist?

Honig kann über Jahre gelagert werden, dabei sollte er aber kühl und dunkel aufbewahrt werden. Cremiger Honig mag eine Temperatur zwischen 10-12 Grad und flüssiger Honig hält seine Eigenschaften bei einer Temperatur von 18 bis 20 Grad am besten. Ist Honig einmal fest geworden, so kann er problemlos erwärmt und somit wieder verflüssigt werden. Aber: Bei einer Erwärmung über 40 Grad werden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört.

Insgesamt gibt es über 100 Honigsorten: von farblos bis dunkelbraun, von sehr süß bis kräftig würzig. Meist sind die hellen Sorten eher süß und die dunklen Sorten eher würzig. Entscheidend ist auch die Pflanzenart, so gibt es die unterschiedlichsten Sorten von Akazienhonig, Eukalyptushonig, Lavendelblütenhonig bis hin zu Orangenblütenhonig und Waldhonig. "Auslese" oder "Auswahl" - diese Bezeichnungen darf ein Honig nur tragen, wenn Farbe, Aussehen, Konsistenz und Geschmack dieses Prädikat rechtfertigen. Und nur wenn der Honig auf bestimmte Weise gewonnen wird, darf auf dem Etikett beispielsweise "kalt geschleudert", "wabenecht" oder "mit natürlichem Fermentgehalt" stehen.

Leckerer Nachtisch: Gebackener Pfirsich mit Honig

Kochen Sie 350 ml Obstsaft, Apfel- oder Orangensaft, auf und geben Sie 5 Pfiriche für etwa 2 Minuten in den Topf. Anschließend die Früchte gegebenenfalls häuten und in eine ofenfeste Form füllen. Den Saft etwas einkochen lassen und mit 150 g Honig über die Pfirsiche geben und die Form für 45 Minuten in den Ofen schieben und bei 160 Grad backen.

Paprikasalat: Das süßsaures Dressing gibt eine pikante Note

Pikant ist diese Salat-Variante: 4 Paprikaschoten, von jeder Farbe eine, waschen, vierteln, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Für das Dressing: 1 EL Honig, 3 EL Weinessig, 2 EL ml, Salz und Pfeffer mischen, über die Paprikas gießen und unterheben. Den Salat etwa eine Stunde ziehen lassen und nach Geschmack mit schwarzen Oliven garnieren.

Cremig und süß: Quarkspeise mit Obst und Honig

Diese Quarkspeise ist schnell zubereitet: 400 g Magerquark, mit 4 EL fettarmen Jogurt, 2 EL Honig und etwa 3 bis 4 EL Mineralwasser verrühren. Obst nach Wahl, Banane, Kiwi, Apfel, Mandarinen etc. waschen, putzen. Eine Hälfte stückeln, die andere Hälfte mit 2 EL Honig und 1 EL Zitronensaft pürieren, alles unter den Quark mischen und mit Pistazien garnieren.

Honig-Senf-Butter - auf geröstetem Toastbrot mit Lachs

Rühren Sie 250 g weiche Butter mit 3 TL Senf, 2 TL Honig, Salz und einem Bund gehackten Dill glatt. Rösten Sie acht Scheiben Toastbrot von beiden Seiten und bestreichen Sie die Brote großzügig mit der Honig-Senf-Butter. Darauf werden dann 200 g gebeizter Lachs oder für Kinder vielleicht auch gekochter Schinken verteilt. Guten Appetit!

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