Gegen den Herbstblues: Unsere Tipps für gute Laune

Gegen den Herbstblues: Unsere Tipps für gute Laune

Kalt, grauer Himmel, Nieselregen, viele müssen im Dunkeln aus dem Haus und kommen erst in der Dunkelheit zurück.

Im November kann die Laune schnell mal in den Keller sinken! Da hilft nur ein Notfallplan, um die Stimmung zu heben. Das Wetter können Sie nicht ändern - aber auch ein trüber Herbsttag kann seinen Reiz haben. Sie müssen sich nur auf die schönen Seiten einlassen.

Machen Sie, was Spaß macht

Hilft blitzschnell gegen den Herbstkoller: Albern und blödeln Sie mit Ihren Kindern mal so richtig rum. Die Sprösslinge werden sich garantiert freuen und ohne Frage ihr Bestes geben. Faxen machen, Grimassen schneiden, Witze reißen und sich schlapp lachen - das befreit von Sorgen und Stress. Vielleicht wäre es auch mal wieder Zeit für eine ausgiebige Kitzelattacke oder eine Kissenschlacht?

Treiben Sie Sport

Ihnen ist einfach zum Davonrennen? Dann tun Sie das! Beim Sport werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet. Also gehen Sie laufen. Achtung: anfangs schön piano. Der Puls darf bei Tempo-Intervallen nach oben gehen, aber sollte dann wieder in den niedrigen Pulsbereich zurückgehen. Auch Radfahren und Schwimmen sind für die Glücksgefühle toll. Wer mag, der übt Yoga, Pilates oder dergleichen. Sollten Sie eigentlich aber ein Sportmuffel sein und die Zeit sowieso schon immer knapp für lange Trainingseinheiten, dann machen Sie eben nur 30 Mal hintereinander einen Hampelmann - die Kurzversion des Sportprogramms macht auch schon Spaß, vor allem wenn die Kinder zuschauen oder mitmachen.

Spinnen Sie Pläne oder schwelgen Sie in schönen Erinnerungen

Bei tristem Regenwetter möchten wir am liebsten in die Südsee verschwinden, Das werden die wenigsten spontan tun können. Trotzdem können wir jetzt in Reiseplänen schwelgen, schließlich ist Vorfreude die schönste Freude. Überlegen Sie zusammen mit Ihren Lieben wohin der nächste Urlaub gehen soll, wälzen Sie vielleicht Reiseführer oder Kataloge, schreiben Sie Pläne, was Sie dort alles angucken und unternehmen wollen.

Alternativ können Sie auch in alten Urlaubserinnerungen schwelgen. Suchen Sie die schönsten Fotos vom letzten Familienurlaub heraus, stellen Sie ein Fotobuch zusammen oder kleben Sie die Bilder in ein Fotoalbum. Dazu kommen Tickets vom Flug, der Fähre oder vom Besuch einer Sehenswürdigkeit, Restaurantbelege und Kartenausschnitte, alles wird mit Kommentaren und Erklärungen beschriftet.

Veranstalten Sie einen Spiele- oder Bastel-Nachmittag

Spielen bereitet unseren Kindern die größte Freude - spielen Sie doch selbst auch wieder. Ob Sie sich Zeit nehmen für eine Partie "Mensch ärgere dich nicht" oder gleich einen ganzen Spiele-Nachmittag mit Scrabble, Monopoly oder Backgammon verbringen, ist egal. Sie können auch beim Kasperletheater in den Kasper und das Krokodil schlüpfen oder gemeinsam mit älteren Kindern den großen Auftritt als Rockstar proben. Zum Rockstar gehören natürlich das richtige Kostüm und der ganz große Auftritt, selbstverständlich mit Kochlöffel als Mikrofon. Ganz sicher, dabei wird`s bestimmt lustig!

Treffen Sie sich mit lieben Menschen

Klar, die Familie ist das Wichtigste - aber manchmal hilft ein Perspektivwechsel, um die Familienzeit wieder schätzen zu können. Gehen Sie auch mal eigene Wege, treffen Sie ab und an eine Verabredung mit anderen lieben Menschen, sei es auf einen Kaffeeplausch mit der alten Freundin, Tatort-Schauen in der Kneipe oder eine Runde Squash mit Freunden. Danach werden Sie sich, aufgetankt mit neuer Energie, wieder mit mehr Spaß in den Familien-Alltag begeben können.

Legen Sie einen Wellness-Tag ein

Wenn Sie wirklich auf dem Zahnfleisch kriechen, dann ist es höchste Zeit für eine Auszeit. Versuchen Sie zu entspannen: Nehmen Sie eine Auszeit von den Familienpflichten und gehen Sie in die Sauna, ins Spa oder zum Wellness. Manche können auch bei einem Friseur-Besuch oder einer Kosmetik-Behandlung auftanken. Und wenn die Zeit wirklich knapp ist, dann gehen Sie auf Tauchstation: Lassen Sie eine Wanne mit heißem Wasser ein und rekeln Sie sich in toll duftendem Badeöl oder in Schaumbergen, wie Sie mögen.

Schnuppern Sie sich fröhlich

Düfte können uns ganz schnell in eine bestimmte Stimmung versetzen: Der Geruch von Sonnencreme macht gute Laune, frisch gebackener Kuchen oder ein Parfum/ Waschmittel, das die Oma vielleicht früher getragen/verwendet hat, weckt positive Erinnerungen. Wissenschaftler haben in Studien auch herausgefunden, dass Orange, Vanille und Lavendel eine stimmungsaufhellende Wirkung besitzen. Benutzen Sie eine Duftlampe, ein Duftöl oder Duftvernebler und schnuppern Sie sich aus dem Herbsttief.

Gehen Sie an die frische Luft

Frische Luft und Bewegung - dabei schwinden die Sorgen und trübsinnige Gedanken. Ein ausgiebiger Spaziergang hebt die Laune. Es ist erwiesen, dass bei einem Waldspaziergang Blutdruck und Puls gesenkt werden, die Produktion von Adrenalin nimmt ab. So bekommen wir den Kopf frei und finden Abstand. Positiv wirkt auch der Lichteinfluss, der Körper kann Vitamin D bilden. Auch wenn Sie nun nicht die Gelegenheit haben spontan durch einen Wald zu gehen, dann können Sie genauso durch den Park oder durch Ihr Viertel spazieren.

Hören Sie sich glücklich

Musik, die Sie persönlich als schön empfinden, macht Ihnen gute Laune. Also, die Anlage aufdrehen und sich ganz dem Genuss Ihrer Lieblingsmusik hingeben, ob nun Schlager, Black Beats oder Mozart. Singen Sie ruhig laut mit, beim Singen wird ebenfalls Stress abgebaut. Oder Sie veranstalten gleich eine Disko und tanzen mit den Kindern durch die Wohnung. Da ist der Herbstblues ganz schnell weg, versprochen!

Streicheln Sie ein Tier

Eine feuchte Hundenase, das Stupsen einer Katze, die gestreichelt werden will und die klugen Augen eines Pferdes - Tiere können uns ganz schnell den Seelenfrieden zurückgeben. Falls Sie ein eigenes Haustier haben, dann widmen Sie ihm ihre Zeit und Zuneigung. Falls Sie keines besitzen, dann freut sich vielleicht die Familie nebenan, wenn Sie mal mit ihrem Hund rausgehen oder führen Sie ein Tier aus dem Tierheim aus oder gehen Sie in den Zoo und beobachten Sie dort Giraffen, Elefanten und Flamingos.

Eine gute Tat für andere

Freiwilliges Engagement hat positive Effekte auf die Gesundheit - und macht glücklich. Personen, die ein Ehrenamt ausfüllen und sich für andere einsetzen, sind zufriedener, so die Ergebnisse zahlreicher Studien. Wer sich nicht bei gemeinnützigen Organisationen, in der Feuerwehr oder anderen Vereinen engagieren kann, der hilft einfach seinen Nächsten. Fragen Sie Ihre Nachbarin, ob Sie Hilfe beim Einkauf benötigt, nehmen Sie das befreundete Schulkind mit und bringen Sie es heim, wenn die Mutter selbst einen wichtigen Termin wahrnehmen muss oder erfreuen Sie einfach überraschend Oma oder Tante mit einem Kuchen, einem handgeschriebenem Brief oder einer Postkarte.

Backen Sie einen Kuchen oder kochen Sie ein neues Rezept nach

Karotten, Paprika und Zucchini in Stücke schneiden, Mehl abwiegen und mit Zucker verrühren: Beim Kochen und Backen können viele super entspannen. Das Zubereiten der Lebensmittel beruhigt das Gemüt und beim leckeren Duft von köchelnder Suppe, einem knusprigen Gratin oder frischem Apfelkuchen steigt direkt die Laune. Vielleicht die beste Gelegenheit, um mit der Plätzchenbäckerei zu beginnen, einen Kuchen oder gar Stollen (der muss meist lange durchziehen) zu backen oder schon ein Geschenk aus der Küche, wie Pralinen, Essig, Chutney für Weihnachten zu testen.

Auch das Essen selbst kann die Stimmung verbessern, Banane, Paprika, Nudeln oder Schokolade mit hohem Kakaoanteil können bekanntermaßen die Glückshormone aktivieren. Oder Sie genießen ganz in Ruhe einen heißen Tee, einen starken Kaffee oder einen dampfenden Kakao. Wichtig dabei: Genießen und konzentrieren Sie sich auf das Essen bzw. Trinken der leckeren Speisen und essen Sie sie nicht nebenbei.

Begeben Sie sich auf neue Wege

Im Alltagstrott kommt schnell Überdruss auf, also gehen Sie doch einfach mal neue Wege: Besuchen Sie einen neuen Spielplatz, spazieren Sie durch eine unbekannte Gegend, gehen Sie in andere Geschäfte, nehmen Sie eine ungewohnte Route zum Besuch bei Freunden oder Bekannten, tun Sie etwas, was Sie normalerweise nicht tun, etwa ins Museum, eine Ausstellung oder in ein Konzert gehen.

Tauchen Sie ein in eine andere Welt

In engen Gassen einer fremden Stadt nach dem Mörder suchen oder mit Hape Kerkeling auf dem Jakobsweg pilgern - in Büchern können wir ganz schnell der tristen Realität entfliehen und tolle Geschichten erleben. Machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie mit einem dicken Schmöker in eine andere Welt.

Cineasten bevorzugen lieber die große oder kleine Leinwand: Gehen Sie ins Kino und schauen Sie den neusten Film oder holen Sie das Kino nachhause und gucken Sie mit Ihrer Familie einen Streifen auf DvD. Übrigens, Lachen macht automatisch fröhlich - also schauen Sie am besten einen richtig lustigen Schinken, vielleicht sogar einen Klassiker, z.B. Loriot, Dick und Doof, Louis de Funes ...

Seien Sie kreativ

Bei kreativen Tätigkeiten versinken wir im Moment, vergessen schnell die Zeit und alle Sorgen. Gönnen Sie sich die Freude! Ganz nach eigenen Vorlieben können Sie malen, schreiben, basteln, Sachen nähen, die Wohnung bzw. das Haus dekorieren, handwerkeln, streichen, Möbel rücken - Hauptsache Sie genießen die Aktivität. Manch einer schwört auch auf Handarbeiten. Schon unsere Großmütter konnten beim beim Stricken, Sticken, Häkeln wunderbar abschalten und entspannen.

Kümmern Sie sich um Pflanzen

Hobbygärtner wissen es: Gartenarbeit entspannt. Im November sind die anstehenden Aufgaben begrenzt, Sie können solange der Boden noch frostfrei ist, neue Bäume einpflanzen, Obstbäume und -sträucher sowie Hecken verschneiden, Zwiebeln der Frühblüher eingraben, Rosen vor dem Winter schützen, Laub zusammenrechen und auf Kompost oder unter Bäumen verteilen, ein Igelquartier für den Winter errichten usw. Wer keinen Garten besitzt, der versorgt die Pflanzen auf dem Balkon oder pflegt die Zimmerpflanzen.

Schlafen Sie sich mal aus

Schlafmangel ist der beste Garant für miese Laune. Wenn Ihnen der Herbst also so richtig zusetzt und Sie im Stimmungstief dahin dümpeln, dann kann etwas mehr Schlaf für Abhilfe sorgen. Schauen Sie, dass Sie mal möglichst zeitig ins Bett kommen oder sich einen Mittagsschlaf genehmigen können. Schon müssten Sie am nächsten Morgen/ am Nachmittag entspannter und mit neuer Energie und vor allem positiver gestimmt aufwachen.

Küssen und knuddeln Sie Ihren Partner und/oder die Kinder

Das allerbeste Mittel gegen den Herbstblues: knuddeln und kuscheln. Körperkontakt wirkt im Nu gegen schlechte Laune. Ob Kinder, Partner oder eigene Eltern - umarmen und küssen Sie Ihre Lieben! Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen: Beim Küssen werden Glückshormone ausgeschüttet - ideal bei Stress.

Gute Laune kennen Sie nicht?

Wer aus dem Stimmungstief gar nicht mehr rauskommt, sollte forschen warum der Herbstblues sich nicht vertreiben lässt: Möglicherweise sind Schilddrüsenprobleme, eine Überfunktion oder eine Unterfunktion, oder Medikamente die Ursache. Hormonpräparate, wie die Pille, Allergietabletten, Schmerzmittel oder Antibiotika können die Stimmung negativ beeinflussen.

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