Freundlicher Empfang - Tipps für den Flur

Der Flur führt oft ein Schattendasein - dabei ist ein freundlich gestalteter Eingangsbereich der beste Empfang beim Heimkommen. Zudem wirkt es einladend, wenn der erste Raum, den Besucher betreten, einen positiven Eindruck erweckt. Es lohnt sich also immer, den Flur mit mit kleinen Tricks aufzupeppen.

Im Großen und Ganzen hat dieser Durchgangsbereich meist ganz bestimmte Funktionen: Hier müssen bei Familien mit Kindern unzählige Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel, Regencapes, Fahrradhelme, Schirme, Handtaschen, Sporttaschen, Tüten, Tücher, Mützen, Schals etc. möglichst übersichtlich und schnell zugriffsbereit verwahrt werden, ein Plätzchen zum Anziehen der Schuhe und Jacken ist wichtig und es sollten von hier alle anderen Zimmer erreichbar sein.

Ungünstiger Schnitt - praktische Lösungen sind gefragt

Leider sind die Flure in vielen Wohnungen ungünstig geschnitten, teilweise ist das Zimmer nur ein langer, schlauchförmiger, enger Gang, der meist ohne Fenster auskommen muss. Und da von hier alle anderen Räume abgehen, ist der Flur häufig mit vielen Türen ausgestattet, dadurch wird das Stellen der Möbel erschwert - Kreativität und praktische Lösungen sind gefragt, damit das Ordnung halten erleichtert wird. Glück haben die Bewohner von Häusern oder Wohnungen, die über eine quadratisch geschnittene Diele verfügen, hier sind die Gestaltungsmöglichkeiten natürlich größer.

Zunächst müssen Sie klären, wie viel Stauraum Sie tatsächlich für die Aufbewahrung von allen Utensilien benötigen. Was kann auch im Kinderzimmer im Schrank bleiben, welche Dinge können an anderer Stelle gelagert werden? Bedenken Sie, dass im Gang immer noch mindestens 60-80 cm Platz bleiben sollten, damit man problemlos passieren kann und damit alle ihre Jacken und Schuhe ohne Schwierigkeiten anziehen können.

Für Jacken und Mäntel - eine Garderobe gehört in jeden Flur!

Ein Muss für jeden Flur ist eine Garderobe: Hier können Sie sich entscheiden zwischen einer einfachen Hakenleiste, Paneele mit Haken oder einzeln anzubringende Haken in der Anzahl der Familienmitglieder. Diese einzelnen Haken haben den Vorteil, dass man einige für die Kinder auf zweiter Ebene in geringer Höhe anbringen kann, so haben die Kleinen die Möglichkeit, ihre Jacke selbst daran aufzuhängen. Außerdem können hier kurze Dinge, wie Schirm oder Beutel aufbewahrt werden, so dass diese untere Wandfläche nicht ungenutzt bleibt.
Für enge Räume eignet sich ein Garderobenständer mit dem der Platz hinter der Wohnungstür genutzt wird oder eine Hakenleiste, die direkt an der Tür aufgehängt wird. Auch einzelne Klapphaken aus Edelstahl oder Acryl, die ganz nach Bedarf ausgeklappt werden, sind eine praktische Sache.

Eine originelle Idee ist eine breite Holzleiter, die an die Wand gelehnt wird und auch mal schnell zur Seite gerückt werden kann. Hier können an den einzelnen Sprossen auch Körbchen festgeschnürt oder an Haken gehängt werden. Andere bevorzugen vielleicht lieber eine Garderobenstange, die auf Rollen montiert ist und damit beliebig bewegt werden kann. Obendrauf ist Platz für Mützen und Hüte, unten auf einem Boden kann die Schuhablage oder Körbe für Taschen platziert werden.

Schuhschrank oder Schuhregal: platzsparender Stauraum für Schuhe

Neben Jacken müssen auch Schuhe im Flur Platz finden. Für schmale Räume sind Schuhschränke mit Klappen geeignet, sie sind von geringer Tiefe, so dass der Durchgang nicht behindert wird, die Schuhe sind aber aus dem Blickfeld und staubsicher verstaut. Reichen Sie nur bis auf Hüfthöhe, gewinnt man zudem auf den Schränken eine Ablagefläche und die Wandfläche auf Augenhöhe bleibt unverstellt. In Fluren mit einer gewissen Zimmerbreite ist eine gepolsterte Sitzbank mit Stauraum ideal: einmal für die Kinder zum Schuhe anziehen, außerdem zum Verräumen von Schuhen oder Einkaufstaschen.

Wer nur wenig Platz aber hohe Räume bewohnt, der sollte ruhig die ganze Zimmerhöhe nutzen: Man kann an der Decke eine lange, hängende Aufbewahrung befestigen, die als Utensilo für Kleinkram, wie Tücher, Handschuhe, Mützchen, auf verschiedenen Ebenen die Höhe ausnutzt. Oder Systemmöbel installieren, mit denen die volle Raumhöhe ebenfalls nutzbar wird, Sommerschuhe werden im Winter nach oben geräumt, im Sommer wandern die Winterstiefel nach oben.

Außerdem: Spiegel, Schlüsselbrett und Ablage

Beim Heimkommen hat man meist die Post, Schüssel und dergleichen in den Händen, deshalb ist eine kleine Ablage praktisch. Die einen haben ein schickes Schlüsselbrett, wo jeder Schüssel sofort gefunden wird, eine Briefablage oder eine Memo-Wand für den Einkaufszettel und wichtige Telefonnummern. Dazu ist ein Spiegel im Flur für einen letzten Blick auf das Aussehen ehe man nach draußen tritt, unerlässlich. Außerdem vergrößert ein strategisch gut positionierter Spiegel den Raum oder wirkt durch das reflektierte Licht aufhellend. So kann er beispielsweise an einer Längsseite angebracht werden und so das Zimmer optisch verbreitern. Für kleine Eingangsbereiche ist eventuell ein Spiegel empfehlenswert, der in eine Ecke gestellt wird und dahinter können an der Garderobenstange die Jacken quasi unsichtbar Platz finden.

Ganz klar, als Bodenbelag für den Flur sind eher robuste Teppiche, dunkle Auslegware oder blanke Fliesen geeignet. Als Schmutzfänger im Eingangsbereich wäre ein Sisalteppich oder eine Kokosmatte eine gute Wahl, da diese recht pflegeleicht sind.

Farben und Licht - so wird das Gesamtbild abgerundet

Für einen freundlichen Eindruck sind im Flur helle, eher zurückhaltende Farben geeignet, die den Besucher nicht sofort erschlagen. Wer weiße Wände bevorzugt, kann gut dosiert mit farbigen Accessoires Akzente setzen, etwa rote oder knallig blaue Bilderrahmen, Teppiche und Sitzkissen. Andere mögen gern farbige Wände, hier empfiehlt sich ein Anstrich, aber dann Zurückhaltung bei den Farben von Möbel und Beiwerk.

Oft wirkt ein Flur sehr düster, weil kein Tageslicht hinein scheint. Deshalb sollte man sich unbedingt mit ausreichender künstlicher Beleuchtung behelfen: Vor allem im Flur ist eine gleichmäßige, großflächige Ausleuchtung wichtig, damit man alles schnell zur Hand hat, wenn es mal schnell gehen muss. In langen Fluren sind Schienensysteme von Vorteil, daran kann man einzelne Leuchten flexibel anbringen und separat genau ausrichten. Auf diese Weise wird das Bild, die dunkle Ecke hinter der Tür oder eine Kommode angestrahlt.

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