Jetzt: Äpfel zum Nachtisch

Jetzt: Äpfel zum Nachtisch

Rot, gelb, grün, süß und saftig oder säuerlich und knackig - die Palette an Äpfeln ist riesig. Jetzt hängen die meisten Apfelbäumchen voller Früchte, die Apfelernte kann beginnen.

Ein leckerer Apfelkuchen, Apfelmus oder Apfelkompott kommen bei ihrer Familie sicher gut an. Aber neben den Klassikern sind die frisch gepflückten Äpfel auch in anderen leckeren Gerichten zum Nachtisch eine süße Versuchung.

Zumal Äpfel so gesund sind, ein Sprichwort besagt: Ein Apfel pro Tag und der Gang zum Arzt erübrigt sich. Mehr als 30 Vitamine und Spurenelemente, Kalium und weitere Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Eisen stecken in einem durchschnittlich großen Apfel, davon 70 Prozent in der Schale. Dabei bestehen die Früchte zu 85 Prozent aus Wasser, weisen deshalb nur etwa 60 Kalorien auf und liefern aufgrund des Trauben- und Fruchtzuckers schnell Energie.

Kekse, Sahne, Apfelmus: knusprig, cremig, lecker!

Schälen und entkernen Sie 1 1/2 kg säuerliche Äpfel, gut geeignet sind Cox Orange. Die Äpfel werden in kleine Würfelchen geschnitten und in einem Kochtopf mit 2-3 EL Wasser aber ohne Zucker schön weich gekocht und dann zerdrückt, so dass ein Apfelbrei entsteht. Dieser sollte dann beiseite gestellt werden, damit er abkühlen kann. Wer keine Zeit hat, um den Apfelmus selbst zu kochen, kann selbstverständlich auch welchen aus dem Glas verwenden. In einem hohen Rührgefäß schlagen Sie anschließend 1-2 Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker sehr steif. In eine Tüte füllen Sie 200 g Amarettini ein oder Sie geben die Kekse auf ein Holzbrett, legen ein Küchentuch darauf, und zerteilen sie mit einem Nudelholz oder einer leeren Flasche zu Bröseln. Dann wird alles in eine Glasschüssel geschichtet: Zuerst kommt ein Teil Keksbrösel auf den Boden (für Erwachsene dürfen sie gern mit Eierlikör beträufelt werden), darauf das Apfelmus und schließlich die Sahne. Dies wiederholt man bis alles eingeschichtet ist, oben sollte auf einer Schicht Sahne mit Amarettini abgeschlossen werden. Nun wird die Schale abgedeckt und für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt zum Durchziehen.

Kalte Fruchtspeise: Apfel - Himbeer - Grütze

Für diese erfrischende, fruchtige Obst-Nachspeise schälen Sie zuerst 1 kg Äpfel, beispielsweise Jonagold oder Jonagored und schneiden sie in kleine Stückchen. Geben Sie die Früchte mit 350 ml naturtrübem Apfelsaft und 50 g Zucker in einen Topf und lassen Sie alles aufkochen und dann noch etwa 5 Minuten köcheln. Während der Zeit verquirlen Sie ein Päckchen Vanille-Puddingpulver mit etwas Wasser und fügen das Gemisch in den Topf mit den Äpfeln hinzu und verrühren alles gut. Nun muss die Masse einmal aufkochen, bevor Sie den Topf vom Herd nehmen und 250 g gefrorene Himbeeren untermischen. Durch die gefrorenen Früchte wird die Grütze schnell kühler und wird gleich in Glasschalen portionsweise eingefüllt. Die Glasschalen stellen Sie zum vollständigen Erkalten in den Kühlschrank. Vor dem Servieren können Sie das Dessert mit Sahnetupfen und Minze verzieren oder eine Vanillesoße dazu reichen.

Schmeckt nach mehr: gebratene Früchte mit Kokos, Marzipan und Mandeln

Zwei große Äpfel der Sorte Golden Delicious wahlweise erst schälen und dann in große Stückchen schneiden, außerdem eine Banane schälen und in dünne Scheibchen schneiden. In einer Pfanne 20 g Butter schmelzen lassen, Äpfel und Banane hinein geben und bei mittlerer Hitze leicht anbraten. Dabei besser häufig umrühren, damit nichts anbrennt oder am Boden festklebt. Wenn die Früchte sich goldbraun färben, mit 1 EL naturtrübem Apfelsaft ablöschen. Sobald die Flüssigkeit eingekocht ist, können Sie 20 g Marzipanrohmasse zufügen. Anschließend streuen Sie 1 1/2 EL Kokosraspeln sowie 1 1/2 EL gemahlene Mandeln in die Pfanne, eventuell muss man noch etwas Rapsöl ergänzen, damit nichts anbrennt. Wenn alles schön lecker duftet und eine appetitliche Farbe angenommen hat, dann träufeln Sie 1 TL aromatischen Honig darüber, nach Belieben etwas Zimt und vielleicht braunen Rohrzucker. Das Dessert wird noch warm in Glasschalen verteilt mit etwas Sahne oder Vanilleeis verfeinert - fertig.

Süß gefüllt: Nudeln mit Äpfeln, Marzipan und Frischkäse

Diese Nachspeise könnten Ihre Kinder auch mal als süße Hauptspeise essen: Verrühren Sie zunächst 500 g Ricotta mit 100 g Zucker, 4 TL Zimt, 4 EL gehackten Walnüssen und 2 Eiern. Nun schälen, entkernen, vierteln und würfeln Sie zwei rotbackige Äpfel, die Sie gleich in den Frischkäse unterrühren. Geben Sie die ganze cremige Masse in einen Gefrierbeutel, bei dem Sie unten eine Ecke abschneiden. Wer hat, kann natürlich auch professionell einen Spritzbeutel verwenden. Die Masse füllen Sie auf diese Art in 12 Cannelloni, diese schichten Sie in eine gefettete Auflaufform. In einer zweiten großen Schüssel bereiten Sie einen Guss zu: Dazu verrühren Sie 400 ml Milch, 2 Eier und 150 g Zucker miteinander und reiben noch 100 g Marzipan hinzu. Die süße Masse wird gut vermischt und schließlich über die Nudelröllchen gegossen. Decken Sie die Auflaufform jetzt mit Alufolie ab und stellen sie bei Umluft 180 Grad auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten in den Backofen. Achtung: Etwa eine Viertelstunde vor Ablauf der Zeit, entfernen Sie die Folie, damit der Auflauf eine schöne goldbraune Kruste bekommt. Die Cannelloni schmecken heiß oder lauwarm sehr lecker, manche Kids mögen die Nudeln aber auch gern kalt. Dazu passt eine fruchtige Erdbeersoße aus pürierten Erdbeeren oder auch eine Schokoladensoße oder nur ein wenig Fruchtbeilage, wie eine mit Speisestärke gebundene Heidelbeer-Grütze.

Etwas für die ersten kühlen Tage: Bratäpfel im Nussmantel

Leckerer, warmer Bratapfel ist das perfekte Dessert für die ersten herbstlichen Tage. Schälen Sie zunächst 5 mittelgroße Äpfel, mit etwa 150 g Gewicht und stechen Sie das Kerngehäuse mit einem Kernausstecher aus. Nun werden die Äpfel quasi paniert: Dazu geben Sie 75 g Zucker, 50 g gemahlene Haselnüsse und 1/2 TL Zimt in eine Schüssel und mischen alles mit einer Gabel. Nun zerlassen Sie 75 g Butter, wenden die Äpfel erst mehrmals in der Butter und wälzen sie dann in dem Gemisch in der Schüssel, bis sie rundherum schön bedeckt sind und in einer Auflaufform Platz nehmen. Die Nussmischung, die zum Schluss noch in der Schüssel verblieben ist, mischen Sie schließlich noch mit der restlichen Butter und füllen diese Masse in die ausgestochenen Löcher ein. Wer mag kann auch noch jeweils eine halbe Zimtstange in die Öffnung füllen, dann kommt die Auflaufform bei Umluft 180°C für etwa 45-50 Minuten in den Ofen. Wenn die Kruste eine schöne goldgelbe Farbe hat, sind die Bratäpfel fertig. Dazu gibt es zur Feier des Tages Eis, nur welches: Walnuss, Vanille oder Stracciatella?

Oder doch lieber Bratäpfel mit Marzipan?

Die Zubereitung ist ganz leicht, nur das Braten im Ofen dauert seine Zeit: Würfeln Sie 100 g Marzipan und geben Sie es mit 2 Eiern und 50 g Zucker in eine Schüssel und pürieren Sie alles mit einem Pürierstab. Dann fügen Sie 300 g Crème fraîche und ein Päckchen Vanille-Soßenpulver hinzu und verrühren alles zu einer cremigen Masse. Anschließend waschen Sie vier mittelgroße Äpfel, halbieren und entkernen sie und legen sie mit der aufgeschnittenen Hälfte nach oben in eine gefettete Auflaufform. In die Mulde, in der sich das Kerngehäuse befand, geben Sie Cranberries und gehobelte Mandelblättchen, dann gießen Sie die cremige Marzipan-Ei-Masse darüber und backen den Auflauf bei Umluft 175 Grad für etwa 35 bis 40 Minuten. Dazu schmeckt am besten Vanilleeis oder Vanillesoße.

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