Anzeige

Anzeige

Salus Floradix

  Expertenforen   Foren   Gruppen   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben

Was ist mit Kaffee, Tee und Alkohol?

Was ist mit Kaffee, Tee und Alkohol?

Das Baby isst nicht nur beim Stillen mit, es trinkt auch mit. Solange es im Rahmen bleibt, können Sie Ihren Milchkaffee oder ihre Tasse Schwarztee guten Gewissens genießen.

Zwei bis drei Tassen Kaffee oder schwarzer Tee am Tag machen dem Baby in der Stillzeit normalerweise nichts aus. Nur sehr empfindliche Babys reagieren auf diese Koffeinmenge. Tipp: Auch in Cola, Eistee und anderen Softdrinks kann Koffein enthalten sein. Also auch hier eher zurückhaltend sein.

Alkohol am besten meiden

Alkohol geht schnell in die Muttermilch über. Obwohl das Baby nur eine geringe Menge Alkoholüber die Milch zu sich nimmt, kann der Körper des Babys Alkolol nur sehr langsam abbauen. Das liegt daran, dass die Leber von Säuglingen noch nicht ausgereift ist. Bis heute weiß niemand, ob es einen unteren Grenzwert gibt, der für den empfindsamen Organismus eines Babys mit Sicherheit unschädlich ist. Regelmäßig Alkohol zu trinken ist für stillende Mütter und ihre Kinder sicherlich schlecht. Wenn Sie nicht ganz auf Alkohol verzichten wollen: Ab und zu mal ein kleines Glas Wein, Bier oder Sekt geht in Ordnung. Hochprozentiges sollte auch in der Stillzeit tabu sein. Und trinken Sie Alkohol möglichst nicht direkt vor dem Stillen, dann kann Ihr Körper den Alkohol noch etwas abbauen.

Und was ist mit dem Tipp, ein Gläschen zur Entspannung zu trinken, damit die Milch leichter fließt? Tatsächlich regen geringe Alkoholmengen den Milchspendereflex an. Sie können aber zugleich die Trinkbereitschaft des Babys senken. Außerdem bekommt Ihr Baby mehr Alkohol ab, wenn Sie Sekt, Bier oder Wein vor dem Stillen trinken. Größere Mengen Alkohol wirken sich auf alle Fälle negativ auf aus: Auf den Milchfluss, weil sie ihn bremsen und besonders auf Ihr Baby, weil der Körper des Kindes den Alkohol nur schlecht abbauen kann.

Rauchverbot in Babys Nähe

Nikotin geht ebenfalls in die Muttermilch über. Zudem nimmt Ihr Baby die im Rauch enthaltenen und an Ihrer Kleidung haftenden Schadstoffe mit auf. Ärzte warnen Eltern dringend davor, in der Umgebung ihres Babys zu rauchen: Auch das "Passivrauchen", also das Einatmen von rauchgeschwängerter Luft, fördert zahlreiche Erkrankungen. Die Kinder leiden häufiger an Atemwegsinfekten bis hin zu Asthma. Kommen Sie gar nicht von der Zigarette los, rauchen Sie möglichst wenig und nicht direkt vor oder während des Stillens. Größere Nikotinmengen können übrigens auch die Milchbildung beeinträchtigen.

Medikamentenwirkstoffe gehen in die Milch über

Fast alle Medikamente enthalten Wirkstoffe, die in die Milch übergehen. Daher ist in der Stillzeit Vorsichtgeboten mit der Einnahme von Medikamenten. Auf eigene Faust sollten Sie in der Stillzeit deshalb nicht zum Medikamentenschrank greifen. Falls Sie krank werden, informieren Sie unbedingt Ihren Arzt darüber, dass Sie stillen. Möglicherweise kann er ein Mittel auswählen, das es Ihnen erlaubt, weiter zu stillen.

Wenn möglich sollten Sie auch im Krankheitsfall das Stillen fortzusetzen: Müssen Sie von heute auf morgen abstillen, ist das für Ihr Baby und für Sie neben Ihrer Krankheit eine zusätzliche körperliche Belastung. Sollte es sich nicht vermeiden lassen oder soll das Stillen nur unterbrochen werden, lassen Sie sich von einer Hebamme oder Stillberaterin unterstützen. Auch nach einer Stillpause ist es möglich, mit dem Stillen wieder anzufangen.

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: Oktober 2018


Weiterführende Artikel ...

 
 

Anzeige

Medela Swing
Der Beckenboden und seine Rückbildung

Der Beckenboden und seine Rückbildung

Für die Beckenbodenmuskulatur ist eine
Rückbildung bzw. eine neue Kräftigung
nach der Geburt sehr wichtig.

Videos mit Stephanie Helsper
Fragen

VIDEOS

mit Stephanie Helsper, Hebamme
Die ersten Zähnchen

Die ersten Zähnchen

Gesetzliche Regelungen für Berufstätige

Gesetzliche Regelungen
Stillen
     
Mobile Ansicht

ImpressumTeamJobsMediadatenNutzungsbedingungenDatenschutzForenarchiv

© Copyright 1998-2018 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.