Nicola Bader, Rechtsanwältin

@TanteKitty

Antwort in der Beratung Recht

ich versuchs nochmal anders zu erklären, damit du es vielleicht verstehst.

Das Mutterschutzgesetz schützt vor Gefährdungen am Arbeitsplatz. Wenn dein Arzt dir ein Beschäftigungsverbot ausstellt, dann deshalb, damit du nicht durch die berufliche Arbeit gefährdet wirst.

Voraussetzung ist aber, dass du die berufliche Arbeit überhaupt ausüben könntest. Dazu brauchst du nun mal eine Kinderbetreuung über die gesamte Arbeitszeit. Und du darfst nicht arbeitsunfähig krank sein. Zum Beispiel darfst du auch nicht weit weggezogen sein, dass du aus dem Grund gar nicht zur Arbeit erscheinen kannst. Deine Arbeitsleistung muss grundsätzlich zur Verfügung stehen. Wo nicht, gibt es keinen Anspruch auf Lohnersatzleistungen, wie z.B. die Lohnfortzahlung im BV.

Also überleg dir, entweder Elternzeit verlängern, oder Kinderbetreuung nachweisen und dann tatsächlich, wenn der Arzt mitmacht, BV.

von uriah am 16.09.2017, 16:43 Uhr

 
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