Licht & Farbe zum Wohlfühlen

Licht und Farbe zum Wohlfühlen

© fotolia, Natallia Vintsik

Das Kinderzimmer ist ein Ort, der Geborgenheit und eine Wohlfühlatmosphäre vermitteln soll. Im Idealfall ist es hell, freundlich und gemütlich. Der gezielte Einsatz von Licht und Farbe kann dabei viel bewirken.

Mit Licht Akzente setzen

Kuscheln und träumen, stillen und wickeln, spielen und toben - das Kinderzimmer muss vielen Bedürfnissen gerecht werden. Deshalb ist es besser wenn Sie mehrere, variable Lichtquellen installieren statt einer großen Deckenlampe in der Mitte. Auf diese Weise können Sie die Beleuchtung immer individuell regulieren.

Gutes Licht über dem Wickeltisch

Über der Wickelkommode brauchen Sie eine gute Lichtquelle, damit Sie genug sehen. Achten Sie aber darauf, dass die Lampe Ihr Baby nicht blendet und nicht zu nahe über der Wickelfläche befestigt ist. So kann Ihr Kind, wenn es größer wird, nicht hineingreifen.

Kuschelbeleuchtung

Wenn Sie nachts im Kinderzimmer stillen, haben Sie sich vielleicht eine besondere Kuschelecke mit einem gemütlichen Sessel oder einem Schaukelstuhl eingerichtet. Dazu passt eine Stehlampe mit Dimmer. Damit können Sie das Licht ganz sanft einstellen, damit Ihr Baby beim Füttern gar nicht richtig wach wird.

Ein Nachtlicht ist ein sanfter Begleiter in süße Träume und hilft auch gegen Ängste in der Dunkelheit. Außerdem bietet es eine Orientierungshilfe für Sie, wenn Sie nachts nach Ihrem Kind sehen. Es gibt Modelle mit und ohne Gute-Nacht-Musik, manche drehen sich um ihre Achse, andere zaubern bunte Sterne an die Wand.

Verdunklung für die Nacht

Einige Kinder schlafen wie die Murmeltiere, andere stehen buchstäblich mit dem ersten Tageslicht auf. Da kann es sehr hilfreich sein, wenn man die Sonne noch für ein paar Stunden aussperren kann. Dünne Gardinen und Rollos lassen meist noch einiges Licht herein. Erst mit Fensterläden oder dickeren Vorhängen können Sie das Zimmer auch tagsüber richtig abdunkeln.

Fee oder Pirat?

Die farbliche Gestaltung und die individuelle Note bringt man am besten durch Vorhänge, Bettwäsche und Teppiche, durch Wandfarbe und Deko-Elemente ins Zimmer. In Einrichtungs- und Babygeschäften finden Sie meist schöne Stoffe - vielleicht mit Feen- und Piratenmotiv oder mit beliebten Disneyfiguren. Passend dazu gibt es oft auch Wandbordüren mit Motiven, die man ganz einfach wie eine Tapete an der Wand festkleben kann.

Pastelltöne fürs Kinderzimmer

Auch die Wände im Kinderzimmer vertragen etwas Farbe, sie sollte aber hell und dezent sein. Das wirkt nicht nur freundlicher, sondern lässt das Zimmer auch größer wirken.

Psychologen empfehlen fürs Kinderzimmer helle, sanfte und nicht zu grelle Farben. Ein warmer Gelbton oder Rosa wirken eher anregend, ein sanftes Grün oder Hellblau beruhigend. Grundsätzlich sind alle Pastelltöne gut geeignet.

Prinz oder Prinzessin?

Den meisten Zimmern sieht man sofort an, wer hier wohnt. Denn gerade kleine Prinzessinnen entwickeln oft diese ausgesprochene Vorliebe für Rosa. Dabei war es früher genau umgekehrt: Rot stand für den Kampf und für männliche Leidenschaft, deshalb trugen Buben "das kleine Rot", also Rosa. Blau war hingegen als Farbe der Mutter Gottes weiblich assoziiert und Hellblau entsprechend den Mädchen vorbehalten. Erst in den 1920er Jahren hat sich unsere heute übliche Farbzuordnung - Rosa für Mädchen, Hellblau für Jungs - durchgesetzt.

Zuletzt überarbeitet: Januar 2019

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