Beikost / Stillen / Flasche

Dipl. Ing. (FH) Alina Schwiontek Frage an Dipl. Ing. (FH) Alina Schwiontek Dipl. Ing. (FH) Ernährungs- und Hygiene­technik Zert. Ernährungs­therapeutin QUETHEB e.V. Allerg. Ernährungs­fachkraft DAAB e.V.

Frage: Beikost / Stillen / Flasche

Guten Tag ihr Lieben, Unser Sohn ist jetzt 7 Monate alt. Seit Beginn klappte das Stillen ohne Probleme. Nach 4 Wochen haben wir die Flasche dazugenommen (mit abgepumpter Milch), was auch völlig problemlos war. Im Januar hat er dann von heute auf morgen die Flasche verweigert. Würgte viel beim 1.Anlegen und beim Versuch die Flasche zu geben. Absolut zwanglos boten wir ihm die Flasche einfach immer wieder an. Bis heute ohne Erfolg. Die Beikosteinführung klappte ebenfalls nicht wegen vielem Würgen. Er wandte den Kopf ab und ich machte 3x je 2 Wochen Pause um dann nochmal zu probieren. Bis heute ohne Erfolg. Wir haben an Zähne gedacht, einen leichten Infekt im Rachen mit trockenem Husten hatte er auch im Februar. Aber Nichts klappt, außer Stillen (da ab und an mit Würgen und Übergeben beim ersten Anlegen).  Kinderarzt sagte bei U5 abwarten und probieren. Abgehört und reingeschaut. Soweit ohne Befund. Ich mache mir Sorgen. Versuche alle zwanglos und biete immer wieder alles an. Unterschiedlichste Sauger, verschiedenste Lebensmittel in fest oder püriert, kalt, warm, süß, ... habe einen, von Ergotherapeuten empfohlenen kleinen Löffel gekauft, lasse ihn mit den Fingern matschig oder gebe ihm den Löffel in die Hand, nichts klappt. Ich bin echt am Ende grade. Er ist mit 7 Monaten 72cm und 9700g. Ich muss mir also keine Sorgen machen, dass er verhungert... aber normal ist das ja auch nicht. Ich bräuchte einen Rat während wir auf den Termin für die Zweitmeinung warten. Dankeschön!

von Novkid am 28.03.2022, 11:28



Antwort auf:

Beikost / Stillen / Flasche

Hallo, erstmal haben Sie bisher alles toll gemacht und sehr viel versucht. Auch die Ratsuche beim Kinderarzt finde ich gut. Ein Würgen und Erbrechen kann natürlich organische Ursachen haben, Allergien können diese Symptome ebenfalls zeigen. Ganz richtig, dass Sie alles ohne Zwang durchführen, das würde nämlich auf Dauer die Problematik verstärken. Aus der Ferne betrachtet, kann ich hierzu leider keine klar und professionelle Aussage treffen.  Ich würde das Anliegen einem Kindergastroenterologen vortragen und eine ambulante Ernährungsberatung in Erwägung ziehen. Da sollte man, nach den Blutwerten schauen, evtl einen Milchauslassversuch testen, oder wenn nötig eine Endoskopie in Betracht ziehen. Aber da will ich meinem Kollegen nicht vorgreifen. Eine Ernährungsberatung kann dann ein genaues Ernährungsprotokoll auswerten und an mit Ihnen nach und nach Erarbeiten, was gut für Ihr Kind ist. Ich denke, sie müssen sich aufgrund des Gewichts, keine Sorgen machen. Bleiben Sie "entspannt" und warten Sie die Zweitmeinung ab. Melden Sie sich gerne nochmal. Grüße, Alina Schwiontek

von Dipl. Ing. Schwiontek am 28.03.2022


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