HiPP Ernährungsberatung

Veronika Klinkenberg

   

 

Bekommt meine Tochter zuviel Zucker?

Guten Morgen!
Mein Mann und ich hatten gestern wieder eine Diskussion um unsere Grosse. Sie ist im März 2 geworden.
Sie ist 88cm gross und wiegt knapp 15kg.
So sieht ihr Tagesablauf aus:

Sie schläft bis ca. 7/7.30Uhr.
Je nachdem, wie noch Zeit ist frühstücken wir zusammen oder sie bekommt 1-2 Früchteriegel und 250ml warme Milch bevor sie um 8.30Uhr in die KiTa fährt. Dort wird um 9Uhr nochmal zusammen gefrühstückt. Oft lasse ich dann unser Frühstück zuhause ausfallen bzw. gebe ihr "nur" die Früchteriegel, da sie ja dann in der KiTa eh gleich wieder was ißt. Dort gibt es Obst-/Gemüsestücke und ich packe ihr dazu zuckerfreien Zwieback, Reiswaffeln mit Geschmack oder eben Vollkornbrot mit Frischkäse ein.

Mittagessen bekommt sie in der KiTa gegen 11.30/12Uhr.

Sie kommt gegen 13.30 nach Hause, ich lege sie um 14.00 hin und sie schläft dann bis ca. 15.30. Manchmal hat sie dann Hunger, manchmal meldet sie sich nicht, dann spreche ich sie nicht weiter darauf an. Wenn sie was möchte gibt es meist Obst (Bananen, Trauben und Äpfel isst sie am liebsten). Dazu gebe ich ihr oft diese Salzletten-Tiere, Naturjoghurt oder Dinkelkekse.. versuche schon, so wenig Zucker wie möglich mit einzubauen.

Abends ca. 18.45 gibt es Abendessen mit Papa zusammen. Da er den ganzen Tag nichts vernünftigen ißt koche ich meist was fürs Abendessen. Laura möchte dann natürlich das essen, was Papa auch bekommt. Dann isst sie Abends nochmal warm und trinkt ihren Tee/dünne Saftschorle oder Wasser.

um 19.30/20.00 geht sie ins Bett.

An Getränken bekommt sie über den Tag stilles Wasser oder eben dünne Saftschorle.

Nun meinte mein Mann, ich würde ihr zuviel an Zucker geben, dass die Kekse und Früchteriegel nicht sein müssten..
Wiegt sie denn zuviel für ihr Alter/ihre Größe?
Was halten sie von den Frühteriegeln? Macht der Fruchtzucker auch dick?
Klar ist in den Früchten selber auch Fruchtzucker drin, was auch nicht gerade das gelbe vom Ei wäre wie mein Mann gestern im Internet recherchiert hat.. dann dürfte sie ja auch kein Obst mehr essen!?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

von carmen.1978 am 22.04.2013, 09:27 Uhr

 

Antwort:

Bekommt meine Tochter zuviel Zucker?

Liebe „Carmen.1978“,

es freut mich, dass Sie mich um meine Einschätzung bitten.

Ihr Mädchen zählt zu den eher größeren, kräftigeren Kindern, das Gewicht hat sich etwas deutlicher entwickelt. Die Entwicklung läuft nicht immer linear, kleine Sprünge sind immer mal möglich. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll die Entwicklung im Auge zu behalten.

Ihre Kleine hat feste Essenszeiten, das ist eine sehr wichtige Voraussetzung. Handfeste Ansätze für eine stärkere Gewichtsentwicklung kann ich bei dem beschriebenen Speiseplan nicht finden. Sehr viele Snacks oder ein Zuviel an „Süßem“ sehe ich nicht.

Früchteriegel enthalten natürlich den Fruchtzucker aus Obst. Sie sollten nicht mehrmals täglich und auch nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Aber das ist ja auch nicht der Fall. Was halten Sie von meinem Vorschlag anstelle eines Früchteriegels „Früchte-Freund“ hin und wieder den HiPP Bio Müesli Freund zu nehmen? Hier haben Sie Getreide mit dabei, das sättigt besser. Außerdem liegen die „Müesli Freunde“ vom Kaloriengehalt etwas niedriger. Aber ganz ehrlich, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein Früchteriegel oder ein paar Kekse nachmittags die Ursache für eine stärkere Gewichtsentwicklung sind.

Was mir auffällt, ist die relativ große Menge Milch morgens. Aber ich sehe auch sonst bei den anderen Mahlzeiten keine weitere Milch oder viele Milchprodukte. Milch und Milchprodukte „schießen“ also ebenfalls nicht über die Empfehlungen von insgesamt 300ml/g pro Tag hinaus.

Achten Sie weiter auf die richtigen Voraussetzungen: Regelmäßiges Essen, 3 Hauptmahlzeiten und 1-2 Zwischenmahlzeiten zu festen Zeiten in ruhiger Atmosphäre. Essen allein z.B. vor dem Fernseher und fehlende Regelmäßigkeit dagegen sind Bedingungen, die „dick“ machen können. Wichtig ist ein Angebot an vielfältigen und ausgewogenen Speisen, dann besteht nicht die Gefahr, dass ein Kind zu viel, zu wenig oder das Falsche isst. Nehmen Sie sich viel Zeit für die Mahlzeiten und ermuntern Sie Ihr Töchterchen in Ruhe zu essen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Maus zum Essen auch etwas trinkt. Hier sind gesunde Durstlöscher (Wasser, Tee) erste Wahl.

Ganz wichtig ist die Bewegung. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kleine viel Bewegung hat.

Herzliche Grüße

Veronika Klinkenberg

von Veronika Klinkenberg am 22.04.2013

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