Dr. med. Ludger Nohr

Die psychische Entwicklung von Babys
und Kindern besser verstehen

Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

Verhalten von Tochter

Liebe Andrea,
was Sie schreiben klingt für mich so, als würde Ihre Tochter auf der einen Seite ihre die neue Situation schaffen, dafür aber u.a. noch ein paar Hilfsmechanismen brauchen, die ihr das erleichtern. Einschlafhilfen, nachts zu Ihnen kommen, Imitationen, Tics usw.. Auch die "reizbare" Blase, die sie immer wieder "beschäftigt", könnte darauf hinweisen.
Wenn Sie das also als z.Zt. noch notwendige "Starkmacher" ansehen, können Sie etwas gelassener damit umgehen. Wenn Ihre Tochter sich sicherer und stabiler erlebt, dann können diese Mechanismen überflüssig werden (wie der Hüstel-Tic).
Sie können aber schon auf die Imitationen hinweisen (z.B. jetzt klingst du wie die...), aber generell gilt, es sollte nicht vorwurfsvoll oder kränkend sein.
In Ihrer Haltung sollte vor allem die Anerkennung für die Leistung, die neue Situation recht gut zu schaffen, erkennbar sein. Auch das stärkt und hilft mit der Zeit.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. med. Ludger Nohr am 25.02.2020

 
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