Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe reichlich Milch und zwar soviel, daß ich meinen Sohn (8 Wochen) nachts wecken muß, damit er trinkt. Das ist natürlich schade, da es unsere Nachtruhe stört. Die Milchmenge kann man ja reduzieren mit Pfefferminztee oder Salbeitee, wieviel sollte man davon trinken, oder gibt es noch andere Möglichkeiten? LG Anne
Liebe Anne, die Brust ist ein eher träges Organ, das sich nur langsam auf Veränderungen einstellen mag, aber es ist tatsächlich möglich, dass sie sich auf unterschiedlich lange Stillintervalle einstellt. In der ersten Zeit werden Sie wohl um das Aufwachen zum Stillen oder Ausstreichen nicht ganz drumherumkommen, aber langfristig werden Sie ohne auskommen können. Wie lange es dauert, bis sich das bei einer einzelnen Frau eingependelt hat, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Sie können ein wenig unterstützend eingreifen, indem Sie die Brust immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Also zunächst schon noch Wecker stellen, um etwas Milch auszustreichen, aber die Abstände können dann immer länger ausfallen und schließlich können Sie ganz auf das Ausstreichen verzichten (und hoffentlich schläft Ihr Kind dann immer noch so lange). Um die eventuellen "Überschwemmung" im Bett in Grenzen zu halten bieten sich Stilleinlagen oder eventuell auch eine zusammengefaltete Mullwindel in einem Bustier und zusätzlich einige dicke Badetücher über dem Bettlaken an. Beim Salbeitee sollten Sie sehr vorsichtig sein und wirklich schluckweise beginnen. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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