Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Zuviel Milch zur falschen Zeit (länger)

Frage: Zuviel Milch zur falschen Zeit (länger)

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Liebe Biggi, momentan halte ich es für Heiko so: Mittags Gemüsebrei, Nachmittags gekochtes Obst (ab heute mit Hirseflocken). Ab 17:00 ist "die Milchbar" eröffnet und es wird nur noch gestillt. Meistens zwei bis dreimal vorm schlafengehen. Nachts wacht Heiko einmal auf und wird auch noch gestillt. Gegen 22:30 Uhr pumpe ich 160 ml ab und mit denen bekommt er morgens in der Krippe gegen 8:30 Uhr seinen Dinkelbrei zubereitet. Bisher habe ich morgens (gegen 6:00 Uhr) auch noch abgepumt. Nun laufe ich auf der Arbeit regelmässig ab 15:00 Uhr aus und bis ich Heiko von der Krippe abhole (ca.17:00 Uhr) sind die Brüste total voll und auch zu hart. Was könnte ich tun: morgens lieber nichts mehr abpumpen? Mittags etwas abstreichen, oder statt abends die 160 ml abzupumpen dieses lieber mittags? Letzte Lösung wäre für mich etwas kompliziert. Wäre über einen Tipp dankbar. Heiko ist jetzt 7 Monate und an sich fände ich schön er würde zumindest noch bis Anfang November viel Mumi bekommen. Gruss Irmela


Biggi Welter

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? Liebe Irmela, deine Brust muss daran gewöhnt werden, dass am Nachmittag keine Milch benötigt wird. Das wird ein wenig dauern, denn die Brust ist ein eher träges Organ, wenn es um solche Veränderungen geht. Deshalb habe ein wenig Geduld und besorge dir gute Stilleinlagen. Sobald Du bemerkst, dass deine Brust anfängt zu spannen und die Milch zu laufen beginnt, kannst Du gerade soviel Milch aus der Brust ausstreichen oder ganz vorsichtig abpumpen, dass die Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr als unbedingt notwendig entleeren, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust nach dem Entleeren kühlen (vielleicht kannst Du kleine Hot-Cold-Packs auf der Arbeit in einen Kühlschrank legen und dann bei Bedarf für kurze Zeit im BH tragen. Falls Du merkst, dass die Milch in einem absolut unpassenden Moment zu fließen beginnt und Du keine Möglichkeit hast, sofort ein wenig Milch auszustreichen, kann es dir helfen, gleichmäßigen Druck auf die Brustwarzen auszuüben. Du kannst die Arme vor der Brust verschränken und deine Handballen gezielt auf die Brustwarze drücken, um den Milchfluss zu stoppen. Oder Du legst (beim Sitzen) deine Hände unter dein Kinn und presst die Unterarme gegen die Brust. Beides ist recht unauffällig möglich. LLLiebe Grüße Biggi


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