Zuckernase
Hallo, ich habe eine Tochter, die Anfang März sechs Monate wird. Sie hat, seit sie sechs Wochen war, nachts bis zu 10 Stunden durchgeschlafen. Seit ein paar Tagen muss ich sie tagsüber etwa alle eineinhalb bis zwei Stunden anlegen. Sie trinkt dabei sehr gut und effektiv, d.h. sie ist nach ca. 20 Minuten mit beiden Seiten fertig. Ich füttere nichts zu und will es gern auch dabei belassen. Nachts meldete sie sich bisher nicht. Seit ein paar Nächten hält die Sättigung scheinbar nicht mehr solange an und ich muss sie früher als gewohnt anlegen(sonst so gegen 8 Uhr, jetzt 5.30 Uhr). Abends geht sie etwa 21.30 Uhr ins Bett. Letzte Nacht musste ich sie zweimal stillen. Einmal um halb eins und an weiterschlafen war nicht zu denken, da sie unruhig blieb, aber nichts mehr weiter trinken wollte. Beim zweiten Mal war es 5.30 Uhr und wir haben dann nochmals bis 8.00 Uhr geschlafen. Beim ersten Stillen hatte sie richtig Hunger, beim zweiten war es nicht so viel. Jetzt setzt mir mein Partner zu, dass meine Milch nicht mehr reichen würde und ich zufüttern sollte. Das verunsichert mich total und lässt mich sehr zweifeln, ob ich sie satt bekomme. Sie ist munter, aufmerksam etc. Die Windeln sind richtig voll und schwer. Ich muss sie alle zwei Stunden wickeln. Der Kinderarzt sagte, er "müsse mir ab Ende Febr. das Zufüttern empfehlen". Ich habe es so verstanden, dass es letztendlich auch okay ist, wenn ich sie weiterhin voll stille. Sie verfolgt beim Essen was machen, kann aber nicht sitzen. Zähne sind scheinbar auch nicht in Sicht. Ich vermute, dass der nächste Schub ansteht. Was nun? Ich bin echt ratlos. Vielen Dank schonmmal. Grüssle, Zuckernase.
Liebe Zuckernase, Ihre Milch ist mit Sicherheit nahrhaft genug und viele Babys schlafen in diesem Alter schlechter. Als Eltern glauben und hoffen wir immer auf eine lineare Weiterentwicklung der Fähigkeiten unserer Kinder. Beim Schlafverhalten können wir jedoch nicht davon ausgehen, dass die Entwicklung kontinuierlich verläuft, im Gegenteil, relativ viele Babys schlafen mit drei Monaten deutlich länger und anhaltender als mit sechs oder zehn Monaten. Das Schlafverhalten hängt nicht unbedingt oder nur in extrem geringem Maße von der Ernährung ab. Gerade in der Zeit ab etwa vier bis sechs Monate wachen viele Babys (wieder) vermehrt auf. Dies liegt nicht an der Ernährung des Kindes, sondern ist entwicklungsbedingt. Deshalb ist die Einführung von fester Nahrung oder künstlicher Säuglingsnahrung auch keine Garantie für angenehmere Nächte. Es ist prima, dass die Kleine gut gedeiht und zufrieden ist, aber das schließt nicht aus, dass sie dennoch jetzt bereit für Beikost ist. Mit etwa sechs Monaten ist es in der Regel so weit, dass sich der kindliche Speiseplan erweitert und das heißt ja nicht automatisch, dass damit das Stillen beendet ist. Das Kind wird auch ab der Einführung der Beikost weiter stillen wollen, aber es wird eben nicht mehr ausschließlich gestillt. Die Empfehlung deines Arztes, dass mit einem halben Jahr mit Beikost begonnen wird, deckt sich mit der Empfehlung der WHO und es stimmt nicht, was leider immer wieder verbreitet wird dass die WHO ein längeres Vollstillen empfehlen würde. Sicher ist es im Einzelfall möglich, dass ein Kind länger als sechs Monate ausschließlich gestillt wird, aber keinem Kind sollte ab etwa einem halben Jahr die Beikost vorenthalten werden, wenn es danach verlangt, auch dann nicht, wenn es mit der Muttermilch weiter „satt“ wird. Die Initiative sollte immer vom Kind ausgehen. Schauen Sie auf Ihr Kind und wenn es deutlich zu erkennen gibt, dass es jetzt Beikost will und braucht, dann fangen Sie langsam und vorsichtig mit der Einführung der festen Nahrung an. LLLiebe Grüße Biggi
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