Mitglied inaktiv
Die Antwort auf meine Frage fand ich wenig befriedigend. Wir haben ja gar kein Problem damit, daß meine Tochter nicht gut zunimmt(Sie hat ihr Geburtsgewicht fast verdreifacht), und die Anlegetechnik ist auf keinen Fall das Problem! Das Problem besteht darin, daß Sie nur am Abend nicht mehr satt zu werden scheint oder dann einen höheren Bedarf hat. Über Tag meldet Sie sich nur alle 3-4 Stunden mit Hunger. Bisher war die Menge auch kein Problem, daher noch gefrorener Vorrat. Erst in den letzten Tagen ist Sie abends unzufrieden. Über Nummer von Stillberaterin in meiner Nähe würde ich mich freuen. Postleitzahl 66280
Mitglied inaktiv
Liebe Daria, auch wenn Ihr Baby wunderbar zunimmt, scheint es am Abend mehr Hunger zu haben. Wenn eine Frau merkt, dass ihre Milchmenge nicht mehr für der Bedarf des Kindes ausreicht, dann ist die erste Maßnahme, das Kind häufiger anzulegen. So erhält die Brust das Signal "es wird mehr Milch gebraucht" und reagiert mit einer gesteigerten Milchbildung. Wird in dieser Situation zugefüttert geschieht genau das Gegenteil: der Brust wird ein noch geringerer Bedarf vorgegaukelt und die Milchbildung verringert sich, statt sich zu erhöhen. Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stilmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Wenden Sie sich bitte an Frau JACHMANN Susanne, Tel.: 06897 55116, im direkten Kontakt lassen sich manche Fragen viel besser beantworten und auch besser verstehen. LLLiebe Grüße Biggi
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