JuliMama2907
Hallo, ich habe am 29.07.2026 meinen Sohn geboren und anschließend drei Wochen gestillt. Aufgrund Saugschwierigkeiten meines Sohnes in Folge eines verkürzten Zungenbandes und daraus stark verwundeten Brustwarzen habe ich mich nach 3 Wochen gegen das Weiterstillen entschieden. Seit 5 Tagen versuche ich mich am pumpstillen. Auf Anraten meiner Hebamme habe ich immer 30 min mit der Doppelpumpe von Medela (Rezept) gepumpt, verteilt auf 7-8x pumpen tagsüber und ein Mal nachts, um die Milchproduktion anzukurbeln und an das Pumpen zu gewöhnen. Tag 2-4 habe ich zudem immer 1x powergepumpt. Gestern Nacht hatte ich bereits sehr pralle Brüste, durch das pumpen nachts und in der Früh hat sich der Zustand normalisiert. Gestern Abend ist jedoch schon bei der vorletzen Pump-Einheit tagsüber das gleiche erneut passiert und heute Nacht musste ich zusätzlich einmal kurz abpumpen, um den Druck und die Verhärtungen von den Brüsten zu nehmen. Jetzt, nach der morgendlichen Pump-Einheit (250ml) sind die Brüste deutlich entleert. Bisher hatte ich täglich eine Milchmenge von ca. 1000ml, da mein Sohn zwischen 600 und 700ml trinkt konnte ich bereits einen kleinen Vorrat aufbauen. Meine Frage ist nun, was ich tun kann, damit meine Brüste nicht mehr so prall und schmerzhaft werden? Die Milchmenge würde ich gerne beibehalten, aufgrund des Füttern meines Sohnes und der Schichtarbeit meines Mannes schaffe ich es nachts jedoch nicht, öfters als 1x abzupumpen. Ist es richtig, morgends die Brüste komplett zu entleeren (also ggf eine längere Sitzung abzuhalten als den restlichen Tag über)? Nachts sollte vermutlich immer 1x abgepumpt werden, so lange mein Baby nachts Hunger hat? Zudem frage ich mich, ob ich von den täglichen 8-9 Sitzungen auf 6-7 kommen kann unter dem Aspekt, die Milchmenge beizubehalten? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
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