Elise79
Hallo, mein Sohn ist 8 Wochen alt und ich stille voll. Er ist mein 2. Kind. Ich habe sehr viel Milch und einen starken Milchspendereflex. Ich stille bergauf, praktiziere seit Wochen Blockstillen (sobald ich wieder eine Brust im Wechsel stille, steigt das Milchangebot wieder stark an) und docke ab, sobald ich einen Milchspendereflex bekomme. Die Anlegetechnik ist korrekt, sagt meine Hebamme. Auch sonst ist die Brust in Ordnung (kein Soor) und das Zungenbändchen normal. Trotz all dieser Massnahmen, schnalzt mein Baby beim trinken oder er verschluckt sich heftig, wenn er es nicht macht. Er baut den Soog also nach jedem Trinkzug wieder ab. Auch wenn er beim Andocken den Mund schön weit öffnet, schafft er es beim Stillen ihn wieder zusammen zu kneifen. Vermutlich um den Milchfluss zu bremsen. Ausserdem schluckt er viel Luft beim Trinken und hat dann oft Bauchweh. Die BW werden dadurch nie richtig eingesogen und sind ständig wund. Ich pflege sie schon sehr intensiv. Es wird nicht besser. Nachts ist es noch schlimmer. Da ist er müde und er macht kaum den Mund richtig auf. Im Liegen stillen geht gar nicht. Er kommt alle 2 Stunden. Meine Hebamme weiss auch keinen Rat. Ich bin am Ende und stillen ist für mich eine Qual. Abstillen möchte ich aber auf keinen Fall. Haben Sie evtl. einen Rat?
Kristina Wrede
Liebe Elise79, ich würde dir empfehlen, auch noch einmal eine Stillberaterin um ihre Meinung zu fragen, wenn es eine in eurer Nähe gibt, die für dich erreichbar wäre. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Im "schlimmsten Fall", wenn wirklich keine weitere Ursache gefunden wird (der starke MSR kann das schon sein!) kann es nötig sein, vorübergehend Stillhütchen zu verwenden. Wenn dein Kleiner dann ein bisschen größer ist, kann er es auch wieder ohne schaffen. Doch wie gesagt, schau mal, ob da jemand nochmal draufschauen kann, denn von hier aus ist es sehr schwer zu beurteilen, woran es tatsächlich liegen könnte. Lieben Gruß, Kristina
Ähnliche Fragen
Hallo, Ich hoffe du kannst mir vielleicht weiterhelfen. Ganz kurze Vorgeschichte: wir hatten am Anfang Stillschwierigkeiten. Ich war bei 4 verschiedenen Stillberaterinnen weil ich wunde, teils offene Brustwarzen hatte. Milchstau, Milchbläschen Vasospasmen und verformte Brustwarzen nach dem Stillen. Meine Tochter hatte sie immer zusammengequetsc ...
Guten Tag, Ich habe schon immer Neurodermitis gehabt, in den letzten Jahren hauptsächlich an den Händen. Seit 1-2 Jahren zusätzlich leicht an den Brustwarzen. Hatte mir während der Schwangerschaft total viele Gedanken gemacht, ob es mit dem Stillen so überhaupt klappen wird. Die ersten zwei Monate hat es erstaunlich gut geklappt. Nun habe ich ...
Guten Morgen, können Sie etwas zu dem Phänomen D-MER (Dysphorischen Milchspendereflex) sagen? Die Beschreibung des Phänomens klingt für mich sehr vertraut, leider gibt es noch wenige Informationen darüber. Viele Grüße!
Liebe Biggi, Mein Sohn ist inzwischen über 1,5Jahre alt und so lange stille ich ihn auch schon ohne Probleme. Seit ein paar Tagen allerdings schmerzt meine Brustwarze so sehr, dass ich überlege ihn abzustillen. (Was allerdings sehr schwer sein wird, weil er noch immer sehr gern gestillt wird. Auch ich finde unsere Stillbeziehung eigentlich s ...
Liebe Frau Welter, mein Sohn ist aktuell 3 Monate alt und ich stille seit der Geburt (per Kaiserschnitt) voll. Wir kommen im Großen und Ganzen gut zurecht, allerdings habe ich nach wie vor das Problem, dass zu Beginn des Stillens und oft auch währenddessen viel Milch auf einmal heraustropft oder als feiner Strahl herausspritzt. Teilweise ko ...
Liebe Biggi, herzlichen Dank für deine Einschätzung und die Tipps zu meiner Frage vom 30.7. - ich hatte dort nochmal geantwortet und ein paar Nachfragen. Die letzten Nächte ist es nachts immer schwieriger. Mein Sohn ist im Halbschlaf so unruhig (tritt, fuchtelt mit den Armen, wirft den Kopf hin und her und sucht nach der Brust), dass ich es ...
Ich kämpfe schon seit 3 1/2 Monaten mit Wunden und geröteten Mamillen und keiner kann mir helfen. Ich war bereits bei der Frauenärztin, im Spital wo ich entbunden habe, Hautärztin und nun war auch eine Stillberatung bei mir. Ich habe schon unzählige Salbe probiert und nichts hilft einfach. Ein Pilz ist es nicht da wurde nämlich ein Abstrich gema ...
Liebe Biggi, ich wende mich an dich, weil ich seit Längerem mit einem zu starken Milchspendereflex kämpfe und seit einigen Tagen das Gefühl habe, dass wir mittlerweile eher Rückschritte statt Fortschritte machen und meine Tochter bereits 11 Wochen alt ist. Ich habe bereits einiges versucht um es unter Kontrolle zu bringen, leider mit nur mäßigem ...
Hallo liebe Biggi, ich bin gerade ziemlich verzweifelt. Meine Maus 5 Monate war schon den ganzen gestrigen Tag recht unruhig an der Brust. Es ging vorgestern Abend los das der Milchspendereflex spät einsetzt und auch recht kurz ist und meine Kleine sich sehr abmühen muss 😢 Das zog sich gestern über den Tag weiter und wurde zum Abend hin schlimmer. ...
Liebe Frau Welter, ich befürchte einen starken Milchspendereflex zu haben. Sobald dieser einsetzt, dockt mein Baby (7Wochen) ab, versucht wieder nach der Brust zu greifen, weint, hampelt, würgt und verschluckt sich. Durch das drücken meiner Brustwarze habe ich auch gesehen, dass vier strahlen meterweit schießen. Unser Alltag: Ich pumpe morgens e ...
Die letzten 10 Beiträge
- Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?
- Baby (11 Wochen) verweigert Flasche
- Kind 13 Monate nachts wecken ?
- Brustverweigerung 4 Monate
- Schafgarbentee
- Kurzzeitstillen
- Stillzeit
- Abnehmen in der Stillzeit / Schadstoffe-Toxine in der Muttermilch
- Abpumpen bei viel Milch
- Baby trinkt tagsüber nur in der Trage