Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Wie schnell staut sich die Milch?

Frage: Wie schnell staut sich die Milch?

Jendriks_Mama

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Hallo Biggi, hallo Kristina, erstmal möchte ich euch für eure tolle Beratung danken. Ihr habt durch Tipps und Ermutigung einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich meinen Sohn (8,5 Monate) inzwischen stillen kann. Seit dem 25.05. stehen Fläschchen und Milchpumpe im Schrank :-) und wir haben eine herrliche Stillbeziehung! Nun habe ich aber aus gegebenem Anlass doch eine Frage: Jendrik hat heute Nacht jede Stunde angedockt. Immer abwechselnd links und rechts. Er schläft bei mir, so dass wir beide trotzdem unseren Schlaf hatten. Heute Morgen gegen 08:00 Uhr hat er zum letzten mal angedockt, dann erst wieder heute Nachmittag gegen 14:30 Uhr zum Mittagsschläfchen an der rechten Seite. Nach dem Schläfchen hat er erst wieder gegen 20:00 Uhr nach der Brust verlangt, wiederum zum Einschlafen. Wieder habe ich ihn rechts angelegt. Wenn ich so darüber nachdenke, war das wohl eher unklug und während des Schreibens fällt mir auf, dass es kein Wunder wäre, würde sich die Milch in der linken Brust stauen! Die linke Brust zieht und kribbelt, ist warm, an der Unterseite berührungsempfindlich und gnubbelig. Ich vermute einfach mal, dass ich da (selbstverschuldet, ich Schussel) auf einen Milchstau zusteuere. Ich werde gleich mal etwas ausstreichen und hoffen, dass Jendrik sich zur Nacht noch mindestens einmal meldet. Die Pumpe wollte ich eigentlich im Schrank lassen, da gefällt sie mir ganz gut ;-). Nun aber wirklich meine Fragen: Wie schnell kann es zu einem Milchstau kommen? Ist das Risiko nach solchen Marathon-Dauer-Schnubbelnächten höher (weil durch die erhöhte Nachfrage das Angebot hochgefahren wird?)? Es gibt durchaus häufiger Tage, an denen er große Abstände zwischen den Brustmahlzeiten hat. Aber solchen Tagen gehen sonst keine Schnubbelnächte voran. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! Sarah


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Sarah, da gibt es keine Pauschalantwort, jede Frau reagiert unterschiedlich. Die eine bekommt sehr schnell einen Milchstau, eine andere merkt es kaum. Sobald Du jedoch so wie jetzt berührungsempfindlich bist, musst Du handeln und ausstreichen oder abpumpen. Wenn das nicht gut klappt, wecke den kleinen Mann ruhig auf und lege ihn an. Manche Mütter bekommen tatsächlich einen Milchstau, wenn die Babys längere Pausen machen oder nach einem „Marathon“ wieder weniger trinken, deshalb soll immer gut auf die Brust geachtet werden. Pass auf dich auf die nächsten Tage, damit Du nicht wirklich einen Milchstau bekommst und mach ein bisschen langsam und sei so lieb und melde dich am Montag kurz, wie es dir geht. Gute Nacht Biggi


Jendriks_Mama

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Hallo Biggi, mein kleiner großer Schatz ist aufgewacht und hat sich des Problems angenommen :). Bis Montag!


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