charis
Hallo meineTochter ist mittlerweile 20 Monate alt, und ich stille sie mal mehr mal weniger auch tagsüber noch. Was andere drüber denken ist mir im Grunde so egal, ob diese ihrem 2 Jährigem Kind eine Milchflasche geben oder ich die Brust ist für mich genau das selbe. Nur so langsam aber sicher gehts mir an die Substanz. ich habe PCOS leide darunter auch wieder ziemlich, also nichts mit abnehmen durch stillen... ich wiege mittlerweile soviel wie zum ende der SS ... um wieder mit Metformin anzufangen, um überhaupt mal irgendwann an ein Geschwisterchen zu denken, darf ich nichtmehr stillen, laut Endocrinologin. ich möchte natürlich, bevor an erneuter SS zu denken ist, gerne erstmal so einige Kilos los werden, was wiederrum durch meine verkorksten Hormone ein ding der unmöglichkeit ist (So wie es jetzt ist, müßt ich laut ärztin hochleistungssportlerin sein, um evtl abnehmen zu können) Somit muß ich mich langsam an den Gedanken abstillen gewöhnen. Nur denkt die kleine da überhaupt nicht dran. keinerlei Milch, ob pre, kindermilch, frischmilch, h-milch, wird angenommen. tut sie sich arg weh, hat sich erschrocken, war sie "böse" und wurd geschimpft, und auch zum einfach beruhigen um zu schlafen oder einfach mal so, wird gestillt. und wehe man gibt ihr die Brust nicht, dann ist hier hölle auf erden. Sie schreit sich so in rage, teilweise richtig panisch, bis zum übergeben. ruhiges ansprechen, versuchen zu kuscheln, ablenken, absolut nichts hilft, nur wenn sie die Brust bekommt. Nachts auch. sie kommt noch 1 mal nachts, wasser anbieten, nur schnuller geben undsie brüllt sich in rage. geb ich ihr sofort die brust schläft sie innerhalb von wenigen minuten weiter. Tips wie, dann mußt halt 2 tage weg sein kind brüllen lassen papa ist ja dann zum trösten da. damit kann ich nichts anfangen, Das wäre für mich absolut keine Alternative sie "allein" zu lassen in ihrer Panik. (ich glaub auch bei ihr nicht dran, das sie nicht dennoch wenn ich wieder da bin, einfach weiter stillen wird) achso haben wir mal den ganzen Tag aktion wo sie dauerhaft abgelenkt ist vergisst sie auch tags zu stillen, aber diese aktion kann ich ihr nicht täglich bieten, und abends, nachts, morgens ändert dies auch nichts. Sehr lange rede, kurzer Sinn: Kann ich irgend was sanftes machen? ohne sie schreien zu lassen (so verzweifelt, das ich so aprupt durchziehen würde bin ich nicht, im gegenteil, das würde mir selbst absolut nicht gut tun)? würde es helfen, wenn ich einfach pfefferminz / salbeitee trinke (wobei ich glaube, das es nichtmals die Milch an sich ist, die sie zum stillen animiert) Wie beneide ich im Moment die Mütter, die sagen, ihr kind hat sich nach und nach alleine abgestillt, das ist das, was ich mir auch gewünscht hätte, sehe aber derzeit absolut kein Anzeichen Liebe grüße Anja
Liebe Anja, Stillen ist viel, viel mehr als nur Nahrung für den Körper und deshalb bedeutet Stillen nicht nur, dass das Kind Mahlzeiten an der Brust zu sich nimmt. Das sollte Ihnen absolut bewusst sein, wenn Sie Ihr Kind abstillen: Sie ersetzen nicht einfach nur ein Nahrungsmittel durch etwas anderes. Die immer wieder vorgeschlagene „Curry Methode" (auch Senf Methode genannt) kann einen sehr gravierenden Vertrauensbruch bedeuten. Stellen Sie sich vor, Ihre kleine Tochter kommt vertrauensvoll zu Ihnen, um an der Brust zu trinken und muss dann erfahren, dass die Brust abscheulich schmeckt. Können Sie sich den Schreck und Schock vorstellen? Ich will nicht leugnen, dass Kinder auf diese Weise abgestillt werden, doch um welchen Preis. Wenn Sie jetzt für sich beschlossen haben, dass Sie Ihre Tochter abstillen wollen, so kann ich Ihnen auch nur davon abraten es auf durch „kalten Entzug" zu tun. Erstens kann dies zu einem schweren Bruch in der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind führen und zweitens gibt es keine Garantie, dass Ihre Tochter nach einem Wochenende oder einer Woche, die Sie verschwunden waren nicht doch weiter an die Brust will. Außerdem würden Sie das gar nicht ertragen, so liebevoll wie Sie von Ihrem Baby berichten :-). Es ist allerdings ebenfalls sehr fraglich, ob es das Abstillen fördert, wenn versucht wird die Milchmenge durch homöopathische oder naturheilkundliche Mittel zu verringern. Unter Umständen wird das Kind dann einfach mehr und häufiger an der Brust trinken wollen, um die Milchmenge wieder zu erhöhen. Ich werden Ihnen jetzt ein paar weniger drastische Methoden beschreiben, die sich beim Abstillen eines älteren Kindes bewährt haben, vielleicht ist ja etwas dabei, was Ihnen weiterhilft: Eine Methode, die sich beim allmählichen Abstillen bewährt hat heißt „biete nicht an, lehne nicht ab". Das bedeutet, dass Sie Ihrem Kind die Brust nicht von sich aus anbieten, aber auch nicht ablehnen, wenn es danach verlangt. Viele Kinder wurden auf diese Weise abgestillt. Eine weitere Möglichkeit heißt Ablenkung. Durch Ablenkung abzustillen bedeutet, Ihre Gewohnheiten von Tag zu Tag erheblich zu verändern. Sie müssen die vertrauten Stillsituationen vermeiden und neue Betätigungsfelder schaffen. Für das eine Kind kann das bedeuten, dass Sie viel häufiger Ausflüge zu Orten unternehmen, die Ihrem Kind gefallen und wo es viele Menschen und viel Trubel gibt. Für ein anderes Kind bedeutet dies vielleicht, das Leben erheblich ruhiger zu gestalten, um Situationen, die es als bedrohlich empfindet, zu verringern. Es kann auch ablenkend wirken, wenn Sie Ihr übliches Verhalten in bestimmten Situationen verändern. Wenn Sie zum Beispiel sitzen bleiben anstatt sich hinzulegen, wenn Sie Ihr Kind zum Einschlafen bringen. Andere Möglichkeiten sind Vorlesen, Singen oder vielleicht ein neues Spielzeug. Manchmal ist es sinnvoll, wenn der Vater das abendliche Zubettbringen übernimmt. Manchmal bringt es das Abstillen auch weiter, wenn Sie das Stillen immer dann, wenn Ihr Kind diesen Aufschub verkraften kann, für eine Weile verschieben. Das können Sie flexibler handhaben als den Vorsatz eine bestimmte Stillmahlzeit ausfallen zu lassen. Sie können auch versuchen die Stillzeiten zu verkürzen. Viele Mütter haben festgestellt, dass es wirksam und relativ wenig belastend ist, ein Kind so oft anzulegen, wie es möchte, aber es nicht so lange zu stillen. Sie können Ihr Kind eine kleine Weile anlegen und ihn dann ablenken oder ihm etwas zu essen anbieten. Womöglich wäre „punktuelles Abstillen" eine Lösung für Sie. Es ist eine Alternative zum vollständigen Abstillen. Damit meine ich, dass zu bestimmten Zeiten nicht mehr gestillt wird oder Sie versuchen Ihr Kind davon zu überzeugen, nach einer ausreichend langen Zeit an der Brust, etwas anderes zu tun. Außerdem möchte ich Ihnen das Buch „Wir stillen noch über das Leben mit gestillten Kleinkindern" von Norma J. Bumgarner empfehlen. Das Buch ist im Buchhandel oder bei der La Leche Liga und bei jeder LLL Stillberaterin oder im Stillshop auf dieser Seite erhältlich. Zum Schluss noch etwas, was unter Umständen paradox klingt: einige Kinder stillen sich von alleine ab, sobald ihre Mutter die Abstillbemühungen aufgibt. Warum sollen Sie eigentlich unbedingt abstillen? Ich zitiere zu Metformin aus "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" Schaefer, Spielmann, 7. Auflage, 2006: "Unter Metformin darf uneingeschränkt gestillt werden." Damit sich Ihr Arzt über die neuesten Erfahrungen und Studien informieren kann, sollte er sich an die Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen und Embryonaltoxikologie in Berlin Tel.: 030 30308111wenden. Das Team um Dr. Schaefer verfügt immer über die neuesten Informationen zu Medikamentenfragen in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft) kann und sollte sich dein Arzt oder Apotheker jederzeit an das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") wenden, das unter der Telefonnr. 030 30308 111 erreichbar ist, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. LLLiebe Grüße, Biggi
charis
Hallo Biggi danke für deine ausführliche Antwort. Senf auf Brust???? nicht wahr? Methoden gibts... auf so eine Idee käm ich garnicht ist ja schon fast gleich gesetzt mit gewalt am kind, in meinen augen. (wobei sie Senf letztens unbedingt probieren wollte ales bei Papa auf dem Teller war :D) Ne die aprupte holzhammer Methode würde ich nie schaffen. ich bin so überglücklich, dasnach einer für mich total verpatzen Geburt (notKS unter vollnarkose) demnach zusammenhängende heftige Wochenbett Depressionen (wo meine Hebamme schon den die Fragebögen parat hielt, um mich evtl doch noch in pschologische behandlung zu bitten) es mit schwierigkeiten (stillfreundliches KH hat dort wohl nicht jede Schwester gehört...) doch noch so super geklappt hatte, und meine Wünsche (6 mon voll, und wenigstens 1 jahr teilstillen) auch super klappten. :) auch bin ich vom Stillen nicht total genervt (ausser sie hat wieder einen tag wo sie nur kuschel-nuckeln will) und michh interessieren auch nicht die blöden Blicke im Umfeld weil ich mit 20 Monaten noch stille. (aber genauso wurde ich angeglotzt weil ich meinem Kind keinen Brei gegeben hab, sie wollte den absolut nicht und mit Fingerfood war sie halt viel glücklicher und ich demnach auch) warum die Endokrinologin,die sich dazu gesagt, auf PCO spezialisiert hat (nicht umsonst schickte mein FA mich dothin, gute 70 km entfernt) scheinbar bisher nichts davon gehört hat,das Metformin gegeben werden kann, wundert mich auch. Hab ich gester nachmittag selbst noch bei Embryotox nachgeschaut... Aber ihrer Aussage nach halt gäbe es keinerlei studien / untersuchungen... was will man da machen. lügen mag ich auch nicht, das ich einfach sagen würde ich still nicht mehr... deine Tips bzgl abstillen werde ich mir mal in ruhe durch den kopf gehen lassen, ob das ein oder andere nicht für uns in frage käm. ihr aktion geben, das sie das stillen einfach vergisst übertag, weiß ich das es gut klappt, aber soviel aktion tag für tag kann ich ihr garnicht geben :) Kita platz haben wir keinen (vernünftigen) bekommen, das sie dort nen haufen aktion bekommen würde... Ich hab mich selbst noch nicht so ganz mit dem gedanken befreundet nun abzustillen, zu sehr wünschte ich es mir, ds es einfach von der kleinen aus gehen würde. Mit deinen Tips kann ich aber wenigstens, nur teilweise aktiv mitwirken das sie weniger stillen möchte (ablenkung indem ich z.b. sieschnappe, durchkitze, oder sie stolz meine Tasse in die Küche tragen darf klappt heute schon ganz gut, sobald sie wieder ankommt, "mama arm titi" vllt klappt das ja in verbindung mit kürzerem stillen über die nächsten wochen. Ich bin halt noch der festen Überzeugung,das das endgültige abstillen am besten von ihr aus kommen soll.
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