Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, ich habe mal wieder eine Frage zu den Ess- und Trinkgewohnheiten meines Superleichtgewichtes: Sarah ist jetzt 13 Monate alt, ziemlich lang (78 cm!) und sehr, sehr leicht: 8 kg. Dabei ist sie allerdings fit und aktiv. Leider habe ich das Problem, dass sie nur wenig isst und trinkt, war sogar bei einer Ernährungsberaterin deswegen, die ausgerechnet hat, dass sie ca. 800 kcal täglich zu sich nimmt, davon ca. 500-600gr Beikost (Milchbreie, Gemüse, Obst, Fleisch) und den Rest als Muttermilch, vorzugsweise nachts. Alle Sorten von Fertigmilch verweigert sie. Tagsüber mag sie fast nichts trinken. Bis vor kurzem konnte ich ihr nachts wenigstens ein Fläschchen mit abgepumpter Mumi geben (d.h. Papa hat das gemacht), da an Pulvermilch echt überhaupt nicht zu denken war!! Seit einem Monat verweigert sie sogar das Fläschchen mit Mumi und hängt die halbe Nach am Busen - wenn ich sie "abkabele", ist das Geschrei groß, ebenso, wenn ich es mit einer Flasche probiere - auch Papa hat damit keinen Erfolg gehabt. Wie kann ich meine Kleine so langsam auf die Flasche umstellen? Ich probiere immer so 15 min, dann halte ich das Geschrei nicht mehr aus, die Kleine tut mir halt so leid und dann bekommt sie wieder die Brust! Was soll ich nur machen? Danke Christiane
? Liebe Chris, warum soll es denn unbedingt die Flasche sein? Ein Kind in dem Alter muss sicher nicht mehr zwingend aus der Flasche trinken und deshalb auch nicht mehr an die Flasche gewöhnt werden. Biete ihr doch schlicht und ergreifen einen Becher an bzw. feste Nahrung. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich die Situation so hochgespielt hat, dass es gar nicht unbedingt darum geht, die Flasche zu akzeptieren, sondern viel mehr, dass sie gerade jetzt nicht von dir getrennt sein mag. Diese Phasen der besonderen Anhänglichkeit gibt es bei Kindern immer wieder, oft fallen sie mit Entwicklungssprüngen zusammen. Schau doch mal, ob deine Tochter gerade etwas Neues lernt. Versucht mal wieder einen Gang zurückzuschalten und für eine Weile keine neuen Versuche, das Kind an die Flasche zu gewöhnen oder von jemandem anderen beruhigen zu lassen zu unternehmen, bis sich die Situation wieder entspannt hat und dann könnt ihr einen neuen Anlauf nehmen und diesmal vielleicht andersherum vorgehen: nicht die Brust erst verweigern und dann das verzweifelte Kind doch stillen, sondern allmählich das Stillen immer weiter zu verkürzen. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
... an der "Technik" kann es nicht liegen: Sie konnte bis vor einigen Wochen sehr wohl aus der Flasche trinken (wenn auch nur nachts), aber sie will jetzt einfach nicht mehr. Es ist auch nicht so, dass ich sie in Bezug auf Stillen "loswerden " möchte, aber zur Zeit kann ich noch nicht mal einen Babysitter holen, um mal abends wegzugehen, denn wenn die Kleine Hunger bekommt, hilft nichts außer der Brust!
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