Sandralein1234
Liebe Biggi! Liebe Kristina! Mein nun 13 Monate alter Sohn trinkt immer noch abends und morgens - in der Nacht konnte ich es eine Zeit lang vermeiden, doch nun kriegt er Backenzähne und lässt sich nur noch mit mehrmals nachts Nuckeln wieder beruhigen. Ich möchte nun doch langsam zu einem Ende der Stillzeit kommen (sage ich zwar immer wieder, doch geschafft habe ich es noch nie). Ich weiß einfach nicht wie ich vorgehen soll. Anstatt weniger zu stillen, ist es plötzlich wieder viel mehr geworden. Ich weiß nicht wie ich ihn nachts sonst beruhigen kann, aber es kann andererseits auch nicht ewig so weiter gehen und irgendwann sollte ich auch mal wieder schlafen, da ich völlig ausgemergelt und erschöpft bin. Ist die Vorgangsweise die mir am liebsten wäre ok, zuerst in der Nacht das Stillen weg zu lassen, dann morgens und zuletzt abends? Irgendwie muss ja auch meine Milchproduktion hinterher kommen, und da ich schon einige Male schmerzhaften Milchstau hatte, möchte ich das vermeiden. Wenn ich angenommen nur mehr abends stille, ist der Milchbedarf für den ganzen Tag dann noch gedeckt? Und wenn ich abgestillt habe, brauch er dann trotzdem noch ein Fläschchen? So viele Fragen...wieder einmal herzlichen Dank für die Hilfe. Liebe Grüße Sandra
Kristina Wrede
Liebe Sandra, gleich eine Ernüchterung vorweg: Auch wenn du ihn abstillst bedeutet es nicht, dass du automatisch ruhigere Nächte haben wirst. Nicht immer ist Mama ersetzbar, vor allem, wenn die Zähne weh tun oder Baby krank ist. Ist leider so. Darum überlege dir gut, ob du das hilfreiche Stillen WIRKLICH jetzt beenden willst. Wenn ja, müsst ihr beide vermutlich ein paar Tage durch eine harte Zeit mit viel Tränen. Wenn du richtig überzeugt bist, dann schaffst du es aber, und kannst trotzdem deinem Kind tröstend und ermutigend zur Seite stehen! Irgend etwas zum Nuckeln wird er brauchen - das natürliche Saugbedürfnis sollte befriedigt werden dürfen. Ob ihm die Milchmenge reicht kan ich schlecht sagen. Wichtig wäre, dass du ihn ausgewogen ernährst, mit Fleisch und kalziumreichen Lebensmitteln. Dann ist die Milch als Kalziumlieferant nicht mehr so ein Thema. Beraten kann dich da euer Kinderarzt als kompetenter Ansprechpartner, oder eine Ernährungsberaterin. Lieben Gruß, Kristina
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