Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter Julia ist 5,5 Monate alt und bekommt seit ca. 3 Wochen Mittags Kartoffel-Karotte. Sie war so gierig nach essbarem, dass es nicht mehr anders ging. Nun hat sich mei mir jedoch die Milchmenge wieder erwarten so reduziert, dass die Menge Abends nicht mehr reich. D.h. Sie schreit nach bzw. während des Stillens, da keine Milch mehr kommt. Meine erste Tochter hatte ich 6,5 Monate voll gestillt und dann ganz gemütlich bis zum 11 Monate abgestillt. Hab ich noch eine Chance die Milchmenge zu steigern bzw. zu erhalten. Ruhige Tage sind mit zwei Kindern (5,5 Monate und 2 Jahre) leider nicht machbar. Gruß Renate
? Liebe Renate, bist Du sicher, dass es wirklich so ist, dass die Milchmenge zurückgegangen ist oder dass nicht der Abend eine recht stressige Tageszeit für euch ist und deshalb dein Milchspendereflex behindert sein könnte? Ich weiß, mit zwei kleinen Kindern ist es schwer Ruhe zu finden, doch das ist jetzt wirklich das vordringliche Ziel, dass Du einen Weg findest, für dich selbst etwas zu tun und dich auszuruhen. Auch wenn es nur immer mal wieder 15 Minuten sind, die Du dich in Ruhe hinsetzen kannst, gemütlich eine Tasse Tee trinkst, tief durchatmest und entweder ein bisschen liest oder einfach nur dasitzt und vor dich hinträumst oder tust, was immer Du gerne möchtest. Aktuell während und unmittelbar vor dem Stillen, kann es dir helfen, dich an die Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs zu erinnern und dich gezielt zu entspannen. Achte darauf, dass Du einigermaßen ausgewogen isst und entsprechend deinem Durstgefühl trinkst. Falls es möglich ist, versuche einmal dich zum Stillen mit deiner Tochter in eine eher ruhige und ablenkungsarme Umgebung zurückzuziehen. Gerade mit knapp sechs Monaten sind viele Kinder einfach zu „aktiv" und trinken besser, wenn es wenig gibt, was sie ablenken kann. Die jetzige Krise muss nicht das baldige Ende eurer Stillbeziehung sein. LLLiebe Grüße Biggi
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